BVB-Neustart gegen Schalke: Lucien Favre bestätigt Ausfälle

Borussia Dortmund

Mit Vorfreude und personellen Sorgen geht der BVB in den Bundesliga-Neustart gegen Schalke. Trainer Lucien Favre muss das defensive Mittelfeld komplett umbauen.

Dortmund

, 14.05.2020, 12:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

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BVB-Trainer Favre vor dem Derby: "Eine große Herausforderung"

Premiere in Brackel: Mit einer virtuellen Pressekonferenz hat Borussia Dortmund die heiße Phase vor dem Bundesliga-Neustart gegen den FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr, Signal Iduna Park) eingeläutet. Die Journalisten hatten die Fragen an Trainer Lucien Favre und Sportdirektor Michael Zorc im Vorfeld per E-Mail eingereicht.

BVB ohne Witsel und Can gegen Schalke

Gleich zu Beginn bestätigte Borussia Dortmunds Trainer die intern seit Tagen feststehenden Ausfälle von Axel Witsel und Emre Can. „Wir hoffen, dass sie so schnell wie möglich zurückkehren.“ Beide Spieler laborieren seit der vergangenen Woche an muskulären Problemen und begaben sich am vergangenen Samstag auch nicht mit der Mannschaft in die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgeschriebene Quarantäne. Witsel hat nach Informationen dieser Redaktion in dieser Woche bereits wieder individuell trainiert.

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Favre muss sein defensives Mittelfeld also komplett umbauen. Die ersten Kandidaten auf einen Startelfeinsatz heißen Thomas Delaney und Julian Brandt. Delaney passt mit seiner Mentalität wie Faust aufs Auge zum Revierderby, hat nach einigen gesundheitlichen Rückschlägen (Bänderriss im Sprunggelenk, Knieprobleme) aber seit über fünf Monaten kein Pflichtspiel absolviert. Die weiteren Alternativen sind Mahmoud Dahoud und Mario Götze.

BVB-Trainer Favre begrüßt erweitertes Wechselkontingent

Positiv äußerte sich Favre hinsichtlich der DFL-Regeländerung, dass im weiteren Saisonverlauf fünf statt bisher drei Wechsel pro Spiel möglich sind: „Ich finde das sehr gut - und es wird auch nötig sein.“

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Michael Zorc blickt dem Wiederbeginn der Bundesliga trotz skurriler Umstände positiv entgegen: „Seit der Termin feststeht und wir fußball-spezifisch trainieren können, merkt man, dass sich die Mannschaft auf den Neustart freut.“ Der BVB-Sportdirektor gab zu, „dass einem bei einem Derby ohne Zuschauer das Herz blutet“, appellierte aber an die Fans, das „Spiel zu Hause vor dem TV zu verfolgen“. Ein erfolgreicher Neustart sei für den weiteren Verlauf von enormer Bedeutung.

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