BVB-Neuzugang Julian Brandt: Ich stand an der Seitenlinie und habe ein paar Pflanzen rausgerissen

Borussia Dortmund

Julian Brandt legt beim BVB einen wechselhaften Start hin - mit harter Arbeit soll es wieder aufwärts gehen. Die erfolgreiche Karriere des 23-Jährigen hätten seine Eltern beinahe verhindert.

Dortmund

, 18.10.2019, 17:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Neuzugang Julian Brandt: Ich stand an der Seitenlinie und habe ein paar Pflanzen rausgerissen

Neuzugang Julian Brandt erlebte in seinen ersten BVB-Wochen ein Auf und Ab. © dpa

Julian Brandt gibt zu, dass ihm während der Anfänge seiner Fußball-Karriere die Leidenschaft gefehlt habe. Seine Mannschaftskollegen kämpften auf dem Platz um den Sieg, Julian Brandt suchte man als Zuschauer damals aber vergeblich. „Ich stand an der Seitenlinie und habe ein paar Pflanzen rausgerissen“, erklärte der BVB-Neuzugang im „Feiertagsmagazin“.

Brandt legt guten Start beim BVB hin, lässt dann aber stark nach

Aufgrund dieser brennenden Leidenschaft hätten ihn seine Eltern fast wieder abgemeldet. Haben sie aber nicht. Das Ergebnis: Heute spielt ihr Sohn im Trikot von Borussia Dortmund um die Deutsche Meisterschaft und die Champions League.

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Im Gespräch mit Norbert Dickel sprach der 23-Jährige aber nicht nur über Kindheitsanekdoten, sondern auch über seinen wechselhaften Start in Dortmund. Der verlief mit dem Tor im ersten Spiel gegen Augsburg zwar optimal, danach zeigte die Leistungskurve des Ex-Leverkuseners aber deutlich nach unten.

BVB-Neuzugang Brandt: „Nicht jeder Anfang wie im Märchen“

Das weiß auch Brandt selbst und sagte über seine ersten Monate im BVB-Trikot: „Ein Auf und Ab. Ähnlich wie die Ergebnisse das auch widerspiegeln. Ich bin ein Mensch, der weiß, dass nicht jeder Anfang immer perfekt läuft wie ein Märchen. Sondern dass man sich das auch immer hart erabeiten muss. Für mich ist es natürlich sehr schön, dass es im ersten Spiel geklappt hat. Nichtsdestotrotz braucht es auch manchmal seine Zeit, dass man sich an alles gewöhnt.“

Soviel zu Brandts persönlichem Saisonstart. Doch warum steht der BVB in der Tabelle derzeit nur auf Rang acht? „Dortmund ist über Jahre hinweg immer eine Konstante gewesen auf den ersten drei Plätzen. Die Gegner stellen sich auf sowas auch ein. Du hast viele, die sich jetzt hinten reinstellen, die nur noch mauern“, erklärt Brandt, der dennoch positiv bleibt: „Ich glaube, dass bessere Zeiten kommen werden.“ Vor allem, weil die Stimmung in der Mannschaft gut sei.

BVB kann in den kommenden drei Wochen viel gutmachen

Ein „gewisser Tatendrang“ sei innerhalb des Teams spürbar: „Bei den nächsten Spielen kannst du auch sehr, sehr viel wieder gutmachen bei den Fans hier und bei den Menschen in Dortmund“, sagte Brandt in Anbetracht von sieben Spielen in 21 Tagen.

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