Maximal 25.000 Zuschauer werden das BVB-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt live im Signal Iduna Park verfolgen können. © imago / Uwe Kraft
Borussia Dortmund

BVB-Plan für Zuschauer-Rückkehr steht – Teampräsentation fällt aus

Bei Borussia Dortmund fiebert man der Fan-Rückkehr beim Heimspiel gegen Frankfurt entgegen. Auch die Details zum Ablauf stehen fest. Verzichten müssen die BVB-Fans auf die Teampräsentation.

Dass es eine klassische Saisoneröffnung für die Fans von Borussia Dortmund in diesem Sommer nicht geben würde, ist seit langem klar. Undenkbar inmitten der Corona-Pandemie, dass wie sonst üblich Tausende Anhänger am Stadion zusammenkommen, ein buntes Familienfest feiern und die BVB-Profis inmitten des schwarzgelben Trubels Autogramme schreiben und vor voll besetzten Tribünen trainieren.

Öffentliches BVB-Training am Dienstagnachmittag in Brackel

Die Borussia verzichtet aber nun auch auf eine digitale Variante der Teampräsentation. „Wir setzen nicht auf ein einzelnes Event, sondern nutzen unseren digitalen Auftritt mit verschiedenen Angeboten in den Tagen bis zum ersten Heimspiel gegen Frankfurt als eine Art Countdown“, erläutert Geschäftsführer Carsten Cramer auf Anfrage der Ruhr Nachrichten.

Auch das (bereits ausgebuchte) öffentliche Training am Dienstagnachmittag sowie die virtuelle Fandelegiertentagung am 10. August zählten dazu. Die Resonanz der heimischen Fans ist laut Carsten Cramer ungebrochen groß. Die 1000 Tickets für das Spiel der U23 gegen Waldhof Mannheim am vergangenen Samstag waren ebenso schnell vergriffen wie die 1300 Karten für das erste Testspiel der neu gegründeten BVB-Fußballerinnen.

BVB-Premiere gegen 1860 München im Stadion Rote Erde

Der Kreisligist trifft am Sonntag im Stadion Rote Erde auf das klassengleiche 1860 München, der BVB wird das Spiel live streamen. Auch die 300 Zuschauerplätze für das öffentliche Training in Dortmund-Brackel mussten verlost werden, da die Nachfrage das Kontingent bei weitem übertraf.

Genauso erwartet es der BVB auch für das erste Bundesliga-Heimspiel am 14. August gegen Eintracht Frankfurt. Seit Montag können sich Dauerkarteninhaber der Borussia auf je zwei Tickets bewerben. 55.000 Fans erhielten dazu Post, doch nur 22.000 bis 25.000 Plätze werden im Signal Iduna Park aufgrund der Coronabestimmungen freigegeben.

BVB-Geschäftsführer Cramer: „So entspannt wie möglich“

Wie viele Zuschauer der BVB am 14. August exakt einlassen darf, entscheidet sich erst wenige Tage vor dem Spiel mit Blick auf die dann aktuelle Corona-Lage in Dortmund. „Wir freuen uns, dass Zuschauer endlich wieder live bei unseren Spielen dabei sein können, darauf haben wir Monate hingearbeitet“, sagt Carsten Cramer, „wir werden es für die Besucher so entspannt wie möglich gestalten.“

In der Organisation helfen den Borussen nicht nur die Erfahrungen aus den aktuellen Spielen der U23 und der Frauen unter Corona-Bedingungen, sondern auch das bewährte Hygienekonzept aus dem Vorjahr, als zu Saisonbeginn bis zu 11.500 Zuschauer in den Signal Iduna Park durften, bevor die Bundesliga zu Geisterspielen zurückkehren musste.

Einlass-Situation am BVB-Stadion soll entzerrt werden

Wie vor einem Jahr bekommen die Fans für ihren Zutritt zu Heimspielen nun festgelegte Zeitfenster auferlegt, zu denen sie ins Stadion kommen müssen. So soll die Einlass-Situation entzerrt werden, denn vor dem Stadion muss der BVB zusätzlich kontrollieren, ob die Besucher geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Zudem wird es ausschließlich personalisierte Tickets geben, um im Infektionsfall eine schnellere Rückverfolgung leisten zu können.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Sascha Klaverkamp, Jahrgang 1975, lebt im und liebt das Münsterland. Der Familienvater beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit der Sportberichterstattung. Einer seiner journalistischen Schwerpunkte ist Borussia Dortmund.
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Sascha Klaverkamp

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