Borussia Dortmund

BVB-Profi Marius Wolf: „Dass ich keine Chance bekam, habe ich nicht verstanden“

Marius Wolf will sich endlich bei Borussia Dortmund durchsetzen. Er hofft auf das neue Trainerteam rund um BVB-Coach Marco Rose – und verrät, was ihm früher gefehlt hat.
Marius Wolf (r.) will sich bei Borussia Dortmund durchsetzen. © imago images/Chai v.d. Laage

Marius Wolf konnte sich beim BVB bislang nicht so richtig durchsetzen. Nach seinen Engagements als Leihspieler in den Diensten von Hertha BSC und dem 1. FC Köln will er sich nun bei Borussia Dortmund in den Vordergrund spielen. Warum er sich bei den Schwarzgelben nicht immer wohlgefühlt hat, erzählt er im vereinseigenen BVB-Podcast. Aber nicht nur das.

Das sagt BVB-Profi Marius Wolf über…

…den Saisonstart mit Borussia Dortmund: „Ich denke, vier Siege sprechen für sich. Von Spiel zu Spiel sieht man, wie sich alles eingroovt, dass immer mehr Abläufe stimmen. Das ist eine positive Tendenz in die richtige Richtung.“

…den Kader des BVB: „Von den Typen her ist das eine überragende Mannschaft. Sowohl fußballerisch auf dem Platz, als auch neben dem Platz. Wir haben ein gutes Klima und jeder versteht sich mit jedem – das merkt man gerade auf Auswärtsfahrten, wenn man zusammen in einem Hotel ist.“

…das Trainerteam des BVB: „Sie sind schnell angekommen. Das sind auch super Typen – sehr offen und gesprächsbereit. Ich glaube, für die Coaches war es nicht schwierig, sich hier einzuleben. Das macht es für uns Spieler noch einfacher.“

…seinen Status als „ewiger“ Leihspieler: „Das ist jetzt ein zweiter Anfang hier. Die Leihe nach Hertha vor zwei Jahren kam für mich überraschend. Aber das habe ich dann auch für mich so entschieden, weil ich spielen wollte und es hier nicht so war, wie ich mir das vorgestellt habe. In diesem Jahr ist das anders. Es gibt ein neues Trainerteam und jeder fängt bei Null an. Ich kann mich auch nicht beklagen. Ein bisschen blöd war die Verletzung in der Vorbereitung. Aber jedem wird hier das Vertrauen entgegengebracht und das Gefühl, gebraucht zu werden – das war nicht immer so.“

…seine Chancen bei Borussia Dortmund: „Vor zwei Jahren habe ich die beste Vorbereitung meines Lebens gespielt. Dass ich da keine Chance bekam, habe ich nicht verstanden. Aber so ist das im Fußball eben manchmal. Dieses Jahr ist es anders.“

…seine Rückschläge bei Borussia Dortmund: „Natürlich macht man sich Gedanken. In erster Linie sucht man die Gründe bei sich. Es ist immer besser, bei sich anzufangen und nicht auf andere zu zeigen. Mir war dann schnell klar: Mach weiter!“

…seine Rolle als BVB-Allrounder: „Innenverteidiger habe ich noch nicht gespielt – das ist aber auch nicht meine Stärke. (lacht) Das ist einerseits positiv, vor allem für den Trainer, wenn man überall spielen kann. Andererseits wünscht man sich manchmal, eine feste Position zu haben. Die kann man dann im Training anders trainieren und bekommt besser feste Abläufe rein für die Spiele.“

…die typischen BVB-Zittersiege: „Ich komme nie rein als Einwechselspieler und das Ding ist durch. Bis jetzt ist es aber immer gut gegangen. Wir müssen daran arbeiten, dass es am Ende nicht mehr so hektisch ist.“

…seine Freundschaft zu Ex-BVB-Profi Julian Weigl: „Bei 1860 München haben wir zusammengespielt und viel gemeinsam unternommen. Wir waren da auch partymäßig recht viel unterwegs. (lacht) Er wohnt ja jetzt leider etwas weiter weg (in Lissabon, d. Red.), aber wir haben über WhatsApp noch recht viel Kontakt und die Verbindung ist immer noch da.“

…Musik in der BVB-Kabine: „Ich höre gerne Deutsch-Rap, aber auch generell viel Hip-Hop. So ein Lieblingslied habe ich da gar nicht. Aktuell ist Manuel Akanji unser Kabinen-DJ – und ich kann mich da echt nicht beklagen.“

Marius Wolf im vereinseigenen BVB-Podcast: Hier gibt es die komplette Folge

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