BVB sieht Kubas Kritik "völlig undramatisch"

Pole ist unzufrieden

Einen Zusammenhang zwischen mehreren Interviews mit polnischen Medien, in denen Jakub Blaszczykowski (26) seine Unzufriedenheit über seine Situation beim BVB geäußert hatte, und der Tatsache, dass „Kuba“ am Freitag in Bremen erstmals in dieser Saison die 90 Minuten komplett auf der Bank verbringen musste, mochte BVB-Sportdirektor Michael Zorc (49) am Sonntag nicht herstellen.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 17.10.2011, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stammplatz Ersatzbank: Jakub Blaszczykowski.

Stammplatz Ersatzbank: Jakub Blaszczykowski.

Borussia Dortmund sehe die Äußerungen Kubas, der seine wenigen Einsatzzeiten beklagt und auch einen Vereinswechsel im Winter ins Gespräch gebracht hatte, „völlig undramatisch“, so Zorc. „Es wäre doch schlimm, wenn auf der Bank sitzt und nicht unzufrieden wäre.“ Thematisiert wurde in einem persönlichen Gespräch zwischen Blaszczykowski und Trainer Jürgen Klopp (44) im Teamhotel in Bremen allerdings die Art und Weise, wie der Pole seine Kritik geäußert hatte – öffentlich eben, und nicht intern. Wer Klopp kennt, weiß auch, dass dort deutliche Worte gefallen sein dürften. Mit dem Wunsch, den Klub im Winter zu verlassen, sei „Kuba“ bislang noch nicht an den Verein herangetreten. 

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