BVB-Spieler Großkreutz distanziert sich von Randalierern

Kölner Ultra-Gruppierung "Boyz"

Dass BVB-Spieler Kevin Großkreutz eine große Sympathie zum Bundesliga-Konkurrenten 1. FC Köln pflegt, ist seit Monaten bekannt. Fotos auf Instagram haben den 25-Jährigen zuletzt auf Bildern mit Mitgliedern der Kölner Ultra-Gruppierung "Boyz" gezeigt. Die haben am vergangenen Samstag in Gladbach randaliert. Nun hat sich Großkreutz dazu geäußert.

DORTMUND

, 18.02.2015, 21:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Spieler Kevin Großkreutz hat sich via Instagram zum Thema "Boyz" geäußert.

BVB-Spieler Kevin Großkreutz hat sich via Instagram zum Thema "Boyz" geäußert.

Der Dortmunder stellt via Instagram klar: "Gewalt und Ausschreitungen haben - gerade - beim Fußball nichts zu suchen und gehören nicht in ein Stadion."

Die "Boyz"-Bilder hat der BVB-Spieler mittlerweile von seinem Account gelöscht.

Der komplette Großkreutz-Eintrag bei Instagram:  

 

"Hallo Fans, Freunde und Kritiker. Momentan vergeht kein Tag an dem ich nicht an meinem Comeback arbeite, um so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen und unserer Mannschaft zu helfen. Ich weiß auch, dass ich meinen eigenen Ansprüchen und Leistungen - in der Hinrunde - einiges schuldig geblieben bin. Nach einer guten Vorbereitung bin ich nun leider noch außer Gefecht, aber wie oben schon erwähnt.... Weiter weiß ich auch, dass ich aufgrund meiner Vergangenheit immer "ein gefundenes Fressen" für sämtliche Boulevardzeitungen bin, aber mich nun wieder in einen Zusammenhang mit den Vorkommnissen (MG-K) am vergangenen Wochenende zu bringen!? Eins vorab, Gewalt und Ausschreitungen haben - gerade - beim Fußball nichts zu suchen und gehören nicht in ein Stadion. Jeder der mich etwas genauer kennt, weiß, dass ich in der gesamten Fanschar von Dortmund Menschen kenne - ich habe unseren Fans soviel zu danken, denn ohne Euch wäre ich nicht da wo ich bin -DANKE. Die "Freundschaft" bzw. gegenseitigen Sympathien zwischen den Vereinen Köln/Dortmund haben mir damals (Meisterschaft 2011) imponiert und ohne die "BOYZ" (die die ersten Kontakte nach Dortmund hatten) würden heutzutage nicht Abertausende Fans beider Lager mit dem jeweils anderen Verein mitfiebern. Vergangenen "Winter" habe ich mich für die aufmunternden Worte und Unterstützung nach dem Arsenalspiel bedankt - nun wird mir dies zum Verhängnis, obwohl ich nichtmal in MG war soll ich wissen wer da wie - was - wo gemacht haben soll?! Für die Aufklärungsarbeit sind die richtigen zuständig und ich werde in Zukunft weiter nicht mehr 2mal, sondern 3mal überlegen was man noch sagen, tragen oder machen darf, um nicht hinterher noch für xyz schuldig zu sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, entschuldigt, wenn ich jemanden vor den Kopf gestoßen habe und jetzt weiter alles für unsern BVB.

Ein von Kevin (@fischkreutz) gepostetes Foto am 18. Feb 2015 um 6:53 Uhr

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