Borussia Dortmund

BVB-Sportdirektor Zorc spricht sich für Verbleib von Schiedsrichter Gräfe aus

Das BVB-Spiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag ist auch der letzte Auftritt für Schiedsrichter Manuel Gräfe. Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc übt deutliche Kritik am DFB.
BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat sich für einen Verbleib von Schiedsrichter Manuel Gräfe in der Bundesliga ausgesprochen. © imago / Jan Huebner

Michael Zorc hat dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nahegelegt, die Altersgrenze bei Schiedsrichtern zu überdenken. „Ich reihe mich gern ein in die große Schar von Verantwortlichen, Trainern, Spielern und Fans, die den DFB bitten möchte, das eigene Handeln zu reflektieren“, sagte der Sportdirektor von Borussia Dortmund am Freitag.

Damit macht sich Zorc für einen Verbleib von Manuel Gräfe stark, der am Samstag (15.30 Uhr, live bei Sky) beim BVB-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen sein letztes Bundesligaspiel pfeifen soll: „Dass einer der angesehensten Schiedsrichter Deutschlands gegen den Widerstand der breiten Masse nur deshalb in den Zwangsruhestand geschickt wird, weil sein Alter irgendwann um Mitternacht von 47 auf 48 schaltet, halte ich für wenig professionell. Eigentlich ist es ein Witz“, erklärte Zorc.

BVB-Sportdirektor Zorc hofft auf Sinneswandel beim DFB

Zorc hofft auf einen Sinneswandel beim DFB: „Ich würde mich freuen, wenn die Verabschiedung in Dortmund vom DFB wieder einkassiert werden könnte. Es wäre eine der besseren Entscheidungen des Verbandes und ein Zeichen, dass man in Frankfurt auf die Menschen hört.“ Der DFB hatte in der Diskussion zuletzt mitgeteilt, an der Altersgrenze für Schiedsrichter von 47 Jahren festzuhalten. Weiterhin ab dem 47. Lebensjahr möglich ist der Einsatz als Videoassistent.

Von dpa

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