BVB startet in Kaiserslautern in die neue Saison

Furchtlos gegen "Rote Teufel"

Die Aufgabe zum Start in die neue Saison der Regionalliga West hätte für Borussia Dortmund II am Samstag (14 Uhr) kaum schwerer ausfallen können, geht es doch nach Kaiserslautern, wo die U 23 der „Roten Teufel“ den BVB II empfängt.

DORTMUND

von Von Harald Gehring

, 05.08.2011, 18:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ensar Baykan soll im BVB-Mittelfeld Druck machen.

Ensar Baykan soll im BVB-Mittelfeld Druck machen.

Der Borussen-Coach beobachtete die Lauterer im letzten Probelauf gegen die TSG Hoffenheim II. Dort gewann der FCK mit 2:1. Und beide Treffer schoss Lauterns Toptorjäger Andrew Wooten. Der Deutsch-Amerikaner könnte auch den Borussen einiges Kopfzerbrechen bereiten. In der letzten Saison zählte er mit 15 Saisontoren zu den Besten der Liga.

Eines dieser Tore erzielte er übrigens gegen den BVB II, der ganz nebenbei bemerkt sowohl das Hinrundenspiel (1:2) als auch die Rückrundenpartie (0:2) der Saison 2010/11 gegen die Lauterer verloren hatte. Aber daran denkt jetzt niemand mehr. Die Dortmunder Mannschaft besitzt ein völlig neues Gesicht. „Wir treten mit der jüngsten Formation der Regionalliga West an“, bemerkt Wagner.

Der Trainer setzt auf die überzeugenden Leistungen seiner Talente in den Testspielen, aber auch auf den „Teamspirit“, den Willen, gemeinsam erfolgreich zu sein. Personalprobleme gibt es nicht. Wohl spürt Torhüter Johannes Focher Beschwerden am Wadenbeinköpfchen und tritt die Reise erst gar nicht an. Aber für die ersten zwei Punktspiele ist ohnehin Zlatan Alomerovic als Schlussmann fest eingeplant. Vor Alomerovic baut sich eine starke Abwehr auf, die durch Marc Hornschuh aus dem Bundesliga-Kader verstärkt wird.

„Alle sind topmotiviert, die kämpfen, die hauen alles raus. Wir wollen“, sagt David Wagner, „in Kaiserslautern was mitnehmen.“ Dass Schwarzgelb ein Gegner auf Augenhöhe für den 1. FCK ist, steht zweifelsfrei fest. Nur eine (vermeidbare) 0:1-Niederlage in der Testphase beim Drittligisten Darmstadt spricht für die Borussen. Der neue Leitwolf Florian Hübner soll die Borussen auf den Erfolgskurs bringen. Mag die Aufgabe zum Auftakt gegen das letztjährig beste Bundesliga-Reserveteam schwer genug sein, auch „Rote Teufel“ sind zu bändigen.

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