Borussia Dortmund

BVB-Telegramm: Besiktas-Vorverkauf storniert – Weihnachtssingen fällt aus

DFL-Boss Seifert übt nach Zuschauerbeschränkungen Kritik an Impfverweigerern. Der Besiktas-Vorverkauf wird storniert, das Weihnachtssingen fällt aus. Alle News und Gerüchte gibt es in unserem BVB-Telegramm.
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Alle Neuigkeiten und Gerüchte rund um Borussia Dortmund gibt es in unserem BVB-Telegramm:

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Das sind die nächsten BVB-Termine:

  • 04. Dezember, 18.30 Uhr: BVB – FC Bayern München (Bundesliga, 14. Spieltag)
  • 07. Dezember, 21.00 Uhr: BVB – Besiktas (Champions League, 6. Spieltag)


Diese BVB-Spieler fehlen derzeit:

  • Mateu Morey (Reha nach Knie-Operation)
  • Thorgan Hazard (Corona-Infektion)
  • Youssoufa Moukoko (Muskelfaserriss)


03. Dezember: Zwei Ex-Borussen feiern heute Geburtstag

Zwei ehemalige BVB-Spieler feiern heute Geburtstag: Flemming Povlsen (55) und Heiko Herrlich (50). Povlsen absolvierte für Borussia Dortmund 116 Bundesliga- sowie 21 Europapokalspiele. Dabei erzielte der Däne 41 Tore. Der Publikumsliebling musste seine Profikarriere in Folge zweier schwerer Knieverletzung im Sommer 1995 vorzeitig beenden. Herrlich gewann mit dem BVB zwei Deutsche Meisterschaften, die Champions League und den Weltpokal. Im April 2004 beendete der Stürmer seine Karriere als Spieler. Der noch ein weiteres Jahr laufende Vertrag mit Borussia Dortmund wurde aufgelöst.


02. Dezember, 20.40 Uhr: Schalke ohne Grammozis gegen St. Pauli

Der FC Schalke 04 reist ohne Trainer Dimitrios Grammozis zum Spitzenspiel zum FC St. Pauli. Beim 43-Jährigen besteht der Verdacht auf eine Corona-Infektion. Das teilte Schalke am Donnerstagabend mit. Damit kommt es am Samstagabend (20.30 Uhr/Sky und Sport1) zu einem Duell ohne Cheftrainer: Auch dem Tabellenführer aus Hamburg fehlt der Trainer. Wegen einer nachgewiesenen Corona-Infektion kann Timo Schultz wie schon am vergangenen Wochenende nicht auf der St.-Pauli-Bank sitzen. Auch Pauli-Torwarttrainer Mathias Hein ist in Quarantäne.

Bei Grammozis ist die Lage indes noch nicht eindeutig. Es gibt demnach sowohl ein positives als auch ein negatives Testergebnis. Das Ergebnis eines PCR-Tests steht noch aus. Sollte dieses negativ ausfallen, wird Grammozis am Samstag aber trotzdem von seinen Assistenten Sven Piepenbrock und Mike Büskens vertreten. Grammozis, der seit dem 5:2 am vergangenen Samstag gegen den SV Sandhausen bereits keinen Kontakt mehr zur Mannschaft gehabt haben soll, bleibe vorerst in häuslicher Quarantäne. „Die schnelle und vollumfängliche Genesung des 43-Jährigen steht im Vordergrund“, teilte Schalke mit.


02. Dezember, 18.04 Uhr: BVB storniert auch den Besiktas-Vorverkauf, Weihnachtssingen fällt aus

Wie zu erwarten hat Borussia Dortmund auch den Vorverkauf für die Partie gegen Besiktas Istanbul storniert. Das letzte Gruppenspiel der Königsklasse bestreitet Schwarzgelb am kommenden Dienstag gegen die Türken. Ein neuer Vorverkauf startet am kommenden Samstag, den 4. Dezember ab 14 Uhr. Freigeschaltet für den Vorverkauf sind Dauerkarteninhaber sowie Vereinsmitglieder, die je bis zu sechs Tickets erwerben können.

Auch das Weihnachtssingen im Signal Iduna Park fällt der aktuellen Pandemielage zum Opfer: „Aufgrund der gegenwärtigen Infektionslage und der aktuell nicht ausreichend immunisierten Gruppe der Kinder und Jugendlichen haben wir uns obendrein schweren Herzens dazu entschieden, das für den 12. Dezember geplante BVB-Weihnachtssingen – unsere traditionelle Familien-Veranstaltung – abermals abzusagen“, heißt es auf der BVB-Homepage.


02. Dezember, 17.43 Uhr: DFL-Chef Seifert hat Verständnis für Zuschauerbeschränkungen

Maximal 15.000 Zuschauer sind fortan in den Bundesliga-Stadien erlaubt. Das hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Länderchefs beschlossen, zudem darf maximal die Hälfte der Kapazität genutzt werden. Das bedeutet auch, dass der Klassiker zwischen Dortmund und Bayern vor kleiner Kulisse stattfinden wird. Für die Entscheidung hat DFL-Chef Christian Seifert Verständnis: „Die DFL ist sich der aktuell leider erneut schwierigen Corona-Situation insbesondere mit Blick auf die Belastung einiger regionaler Gesundheitssysteme bewusst. In dieser Situation braucht es eine differenzierte, nachvollziehbare, vor allem aber wirksame Strategie der Politik. Eine vorübergehende Beschränkung bei der Zulassung von Fans in die Stadien ist daher dem Grunde nach verständlich.“ Kein Verständnis hat Seifert hingegen für die Menschen, die sich bislang einer Impfung gegen das Coronavirus verweigern: „Es ist bedauerlich, dass aufgrund der pandemischen Lage und der nach wie vor zu niedrigen Impfquote in Deutschland Einschränkungen in vielen Lebensbereichen überhaupt wieder erforderlich sind.“


02. Dezember, 15.29 Uhr: Stanisic fehlt dem FC Bayern München

Julian Nagelsmann wird in Dortmund in jedem Fall auf Außenverteidiger Josip Stanisic verzichten müssen. Der 21 Jahre alte Kroate hat sich im Bayern-Training einen Muskelbündelriss zugezogen und wird den Münchnern bis auf weiteres fehlen. Stanisic kam in dieser Saison acht Mal in der Bundesliga zum Einsatz und absolvierte zwei Partien in der Königsklasse.


02. Dezember, 13.49 Uhr: FC Bayern sorgt sich vor BVB-Duell um Leon Goretzka

Bayern München könnte gegen den BVB am Samstag vor einer großen Lücke im zentralen Mittelfeld stehen. Joshua Kimmich wird sich weiterhin in Quarantäne befinden, sein Einsatz ist ausgeschlossen. Aber auch über dem Mitwirken von Leon Goretzka schwebt ein Fragezeichen: Der Nationalspieler musste am vergangenen Samstag gegen Bielefeld nach 56 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden. Laut „Bild“ hat der 26-Jährige nun auch das Training am Donnerstag nach rund 30 Minuten abbrechen müssen. Tags zuvor hatte er wegen Hüftproblemen komplett ausgesetzt. Ein Ausfall Goretzkas würde Bayern-Trainer Julian Nagelsmann zur Improvisation im zentralen Mittelfeld zwingen.


02. Dezember, 12.21 Uhr: Andrang hat sich gelegt, aktuell keine Wartezeiten

Der große Andrang auf das Impfzentrum im Signal Iduna Park des Morgens hat sich inzwischen gelegt. Mussten die Interessenten anfangs noch knapp drei Stunden mitbringen, gibt es aktuell keine Wartezeiten. Im BVB-Stadion wird heute bis 20 Uhr geimpft.


02. Dezember, 09.23 Uhr: Großer Andrang am Impfzentrum im BVB-Stadion

Großer Andrang herrschte am Donnerstagmorgen bei der Wiedereröffnung des Impfzentrums im Signal Iduna Park. Kurz vor 9 Uhr hatte sich eine lange Schlange vor dem BVB-Stadion gebildet. Die Wartezeit betrug rund drei Stunden.

01. Dezember 15.09 Uhr: Im BVB-Aufsichtsrat soll Pellens auf Pieper folgen

Die Borussia Dortmund KGaA hält am Donnerstag ab 11 Uhr (bei uns im Live-Ticker) ihre ordentliche Hauptversammlung rein digital ab. Neben Berichten und Beschlüssen steht die Nachwahl eines Aufsichtsratsmitglieds auf der Tagesordnung. Vorgeschlagen wird Prof. Bernhard Pellens von der Ruhr-Universität Bochum. Er soll auf den ausgeschiedenen Gerd Pieper folgen. Den Vorsitz des Aufsichtsrates hat Evonik-Vorstand Christian Kullmann übernommen.


01. Dezember, 14.08 Uhr: BVB-Stadionsprecher Dickel stichelt in Richtung des FC Bayern

Die ersten Giftpfeilchen sind unterwegs: Vor dem Duell seines BVB gegen die Bayern stichelt Dortmunds Stadionsprecher Nobby Dickel. Dickel, der jüngst seinen 60. Geburtstag feierte, teilt im Podcast „sprengerspricht #media&sports“ unter anderem gegen Bayern-Stürmer Robert Lewandowski aus: „Er ist mit der beste Stürmer, den es auf der Welt gibt. Aber ich finde, dass er sich nicht in allen Phasen des Spiels gut verhält. Er hat es nicht nötig, sich fallen zu lassen, er hat es nicht nötig, so rumzumosern.“ Und auch angesichts der Impf-Thematik rund um Joshua Kimmich sowie der turbulenten Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters konnte sich Dickel einen Spruch nicht verkneifen: „Die einen haben 2G, die anderen 2K: Kimmich und Katar. Das sind auch Probleme.“


01. Dezember, 12.45 Uhr: Finale in der Europa League ist für Watzke „jetzt das Ziel“

In einem Sky-Interview vor dem Spiel gegen Bayern München hat BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nochmals Stellung zum Aus in der Königsklasse bezogen. „Das tut weh, keine Frage. Es passiert eben ab und zu mal auf zehn Jahre, auch in der Gruppenphase zu scheitern. Wir müssen jetzt versuchen, in der Europa League idealerweise bis ins Finale zu kommen. Das ist jetzt das Ziel.“

Das Ausscheiden aus der Champions League solle aber nicht über den insgesamt positiven Gesamteindruck in dieser Saison hinwegtäuschen: „Wir haben in der Bundesliga aus 13 Spielen 30 Punkte geholt. Das ist uns auch noch nicht so oft gelungen.“ Vom nun anstehenden Spitzenspiel gegen die Bayern erhofft sich Watzke, „dass wir couragiert auftreten, dass wir selbstbewusst auftreten“. Insbesondere über die Rückkehr von Erling Haaland freut sich der 62-Jährige: „Mit seiner positiven Ausstrahlung und seiner positiven Verrücktheit löst das beim Gegner etwas aus und es löst bei der eigenen Mannschaft etwas aus.“

Und auch zu einem möglichen Abgang des Norwegers bezog Watzke Stellung: „Wir werden die Gespräche führen, werden die unaufgeregt führen und würden uns wünschen, er bleibt länger bei uns. Wenn es aber am Ende des Tages nicht so sein sollte, werden wir es auch akzeptieren. Und wir werden auch dann wieder Lösungen finden. Das ist in der DNA des BVB.“


01. Dezember, 10.29 Uhr: Ticketvorverkauf für Bayern-Spiel wird storniert

Noch gibt es keine endgültige Klarheit darüber, wie viele Fans das Spitzenspiel zwischen dem BVB und Bayern München live im Stadion verfolgen dürfen. Feststeht allerdings: 67.000 Zuschauer werden es nicht sein, es ist mit einer Reduzierung auf ein Drittel der Stadionkapazität zu rechnen. Deshalb hat Borussia Dortmund den Ticketvorverkauf für den Klassiker storniert, Käufer erhalten ihr Geld zurück. Gibt es eine politische Entscheidung – mit der ist am Donnerstag zu rechnen – informiert der BVB entsprechend über den neuen Vorverkauf.

30. November, 21.53 Uhr: Zeit der Großevents läuft wieder ab

Bei der Telefonkonferenz von Bund und Ländern mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz (SPD) am Dienstag sprachen sich die unionsgeführten Bundesländer dafür aus, dass bei Großveranstaltungen die Kapazität nur zu einem Drittel ausgelastet werden darf. Beschlüsse gab es noch nicht, Details für härtere Maßnahmen in der Corona-Pandemie sollen bis Donnerstag ausgearbeitet werden.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert gar Geisterspiele in der Bundesliga bis zum Jahresende. In Bayern, wo Anfang des Monats noch 75.000 Fans in der voll besetzten Münchner Arena waren, ist schon aktuell nur noch eine Auslastung von 25 Prozent erlaubt. Im ebenfalls stark von der Pandemie betroffenen Sachsen gibt es gar Profisport ohne Publikum, Baden-Württemberg hat einen solchen Schritt angekündigt. Und auch in Niedersachsen kann sich Innenminister Boris Pistorius Geisterspiele vorstellen. „Die Verordnung wird ab nächster Woche dann im Zweifel eben auch vorsehen, auf eine Kapazitätsgrenze von 25 Prozent herunterzugehen oder sogar zu Geisterspielen“, sagte Pistorius in Hannover.

Darauf will sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst noch nicht festlegen, aber 67.000 Fans – wie ursprünglich vorgesehen – werden den Klassiker Borussia Dortmund gegen Bayern München am Samstag wohl nicht verfolgen dürfen. „Entscheidend ist: So Bilder wie vom Wochenende in Köln darf es und wird es nicht wieder geben“, sagte Wüst. Auf eine konkrete Zahl an möglichen Zuschauern legte er sich bislang noch nicht fest. Man werde die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde am Donnerstag abwarten, die man dann auch in Nordrhein-Westfalen umsetzen werde. So werden die Regelungen wohl vorerst von Bundesland zu Bundesland verschieden sein.


30. November, 17.12 Uhr: Der Bundesliga-Klassiker rückt in den Fokus

Die volle BVB-Aufmerksamkeit gilt schon jetzt dem Spiel gegen Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr). Auf einen Großteil der Fan-Unterstützung müssen die Schwarzgelben dabei aber offenbar verzichten. Und auch auf dem Platz sind längst nicht alle Spieler an Bord, zumindest nicht beim Training am Dienstagnachmittag: Zwar kehrte ein Spieler überraschend zurück, hinter einem anderen prangt dafür ein Fragezeichen.


30. November, 15.22 Uhr: Weitere Corona-Fälle bei RB Leipzig

Bei BVB-Konkurrent RB Leipzig kehrt weiter keine Ruhe ein. Am Dienstag fiel der Corona-Test eines Betreuers positiv aus, daraufhin sagten die Sachsen das angesetzte Mannschaftstraining ab und führten eine PCR-Testreihe durch. Die Ergebnisse sollen am Mittwoch vorliegen. Darüber berichtete die „Bild“ zuerst, später bestätigte Leipzig sogar „weitere positive Corona-Fälle im Betreuerstab“. Spieler sollen nicht betroffen sein. Erst in der vergangenen Woche hatte es neun Corona-Fälle bei Leipzig gegeben, darunter Trainer Jesse Marsch. Nach Vereinsangaben sind alle Spieler und Betreuer vollständig geimpft oder genesen, zudem sei das kommende Bundesliga-Spiel bei Union Berlin (Freitag, 20.30 Uhr) nicht gefährdet.


30. November, 12.59 Uhr: Entscheidung über Stadionkapazitäten in NRW nicht vor morgen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat umfangreiche Kontaktbeschränkungen noch für diese Woche angekündigt. Zur Stunde tagen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem wohl künftigen Kanzler Olaf Scholz (SPD), Beschlüsse sind laut Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) allerdings nicht zu erwarten. Am Mittwoch soll das anders aussehen: Dann tagt das NRW-Kabinett und will dann über weitere Corona-Maßnahmen für das bevölkerungsreichste Bundesland entscheiden. Wüst hatte weitere Kontaktreduzierungen angekündigt. Dabei geht es auch um die Frage von Zuschauerbegrenzungen bei Fußballspielen.


30. November, 10.31 Uhr: Söder verkündet Geisterspiele in Bayern

Bereits vor den Bund-Länder-Beratungen hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Geisterspiele angekündigt. Damit werden unter anderem der der FC Bayern München und der FC Augsburg künftig wieder vor leeren Rängen ihre Spiele austragen. Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk sagte Söder: „Es macht auf absehbare Zeit keinen Sinn, wieder Zuschauer zuzulassen. Es ist eine wichtige Forderung, dass wir heute bundeseinheitlich beschließen, dass wir künftig keine Zuschauer mehr zulassen. Wenn das auf Bundesebene nicht funktioniert, würden wir das für Bayern allein machen.“ Darüber hinaus äußerte sich Söder via Twitter zu den Gründen für diesen Schritt: „Die hohe Mobilität bei der An- und Abreise ist aktuell nicht verantwortbar. Der Fußball hat eine große Vorbildfunktion. Wir müssen jetzt überall Kontakte reduzieren.“


29. November, 17.34 Uhr: Dortmund gegen Bayern vor reduzierter Kulisse?

Der Ticketverkauf für den Schlager BVB-FCB wäre im Normalfall ein Selbstläufer. Wenige Tage vor dem Spitzenspiel wächst der Druck auf den Profifußball allerdings mehr und mehr. Das Land Nordrhein-Westfalen plant daher, die Kapazitäten in den Stadien zu reduzieren. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst findet klare Worte.


29. November, 17.30 Uhr: BVB-Fokus ab sofort auf Bayern-Spiel

Nach dem überzeugenden 3:1-Sieg in Wolfsburg bereitet sich Borussia Dortmund auf das Top-Spiel am kommenden Samstag (18.30 Uhr) gegen Bayern München vor. Die Schwarzgelben hoffen, dass Jude Bellingham nach seinem Schlag aufs Knie dann wieder einsatzbereit sein wird. Der junge Engländer brennt auf seinen Einsatz – auch weil er sich pudelwohl beim BVB fühlt.


29. November, 12.32 Uhr: Zuschauerbeschränkungen in den Fußballstadien in NRW?

Nordrhein-Westfalen bereitet weitere Verschärfungen bei den Corona-Maßnahmen vor. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Düsseldorf am Montag aus Regierungskreisen erfuhr, wird das Landeskabinett an diesem Dienstag über weitere kontaktreduzierende Maßnahmen beraten. Dabei soll es den Informationen zufolge insbesondere um Großveranstaltungen und weitere Orte mit besonderem Infektionsrisiko gehen. In Deutschland hat unter anderem die Debatte Fahrt aufgenommen, ob angesichts steigender Infektionszahlen weiterhin Zuschauer in Sportstadien erlaubt werden sollten. Aktuell sind noch 67.000 Besucher im Dortmunder Signal Iduna Park erlaubt. Der 1.FC Köln bestritt das Rhein-Derby am vergangenen Samstag gegen Mönchengladbach vor ausverkauftem Haus.


29. November, 10.54 Uhr: Hertha BSC entlässt Dardai – Korkut übernimmt

Pal Dardai ist nicht länger Cheftrainer des Bundesligisten Hertha BSC. Nachdem der Hauptstadt-Klub am Wochenende im Heimspiel gegen den FC Augsburg nicht über ein 1:1-Remis hinauskam, musste Dardai seinen Posten am Montagmorgen räumen. Auch seine Assistenten Andreas „Zecke“ Neuendorf und Admir Hamzagic wurden entlassen. Dardais Nachfolger steht bereits fest: Tayfun Korkut steht ab sofort an der Seitenlinie der Berliner. Zuletzt war Korkut von Januar bis Oktober 2018 Trainer des VfB Stuttgart, nun übernimmt er bis zum Saisonende bei der Hertha.


29. November, 09.30 Uhr: Jadon Sancho trifft erstmals in der Premier League

Lange hat es gedauert, jetzt ist es endlich vollbracht: Ex-BVB-Profi Jadon Sancho hat sein erstes Tor in der englischen Premier League erzielt. Der Engländer traf zum 1:0 für Manchester United gegen den FC Chelsea. In einer einseitigen Partie gelang Jorginho, der vor Sanchos Treffer übel gepatzt hatte, per Elfmeter der völlig verdiente Ausgleich für die Mannschaft des ehemaligen BVB-Trainers Thomas Tuchel.


28. November, 20.34 Uhr: Bundesliga mittendrin in der Corona-Debatte

In der Bundesliga verdichtet sich wieder einmal der lähmende Streit über den richtigen Umgang mit der Corona-Pandemie. Zumindest in Baden-Württemberg reagierte die Politik bereits am Sonntag und kündigte im Ländle schon bald wieder Geisterspiele an. Die vom Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) geführte Landesregierung wolle am Montag und Dienstag über Corona-Verschärfungen beraten, sagte Regierungssprecher Arne Braun der Deutschen Presse-Agentur. „Aber es ist klar, dass im Profifußball Geisterspiele kommen.“

Angesichts der dramatischen Lage in Sachsen ist RB Leipzig aktuell der einzige Bundesligist, der bereits vor leeren Rängen spielen muss. „Es ist auf jeden Fall ein Nachteil und es trifft uns nicht nur wirtschaftlich, sondern möglicherweise auch sportlich“, sagte Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff bei DAZN. Doch das kümmert die Politik herzlich wenig. „Ich finde es hochproblematisch, was wir beim Fußball sehen“, sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der „Bild am Sonntag“. „Die Menschen infizieren sich nicht im Stadion, aber die Anreise und die Feiern nach dem Spiel sind die Infektionsherde. Daher sind Spiele im vollen Stadion aktuell nicht akzeptabel.“

Nordrhein-Westfalens Landeschef Hendrik Wüst (CDU) hatte als Vorsitzender der Ministerpräsidenten-Konferenz eine mögliche Impfpflicht für Profifußballer ins Spiel gebracht. Der inzwischen mit Corona infizierte Bayern-Star Joshua Kimmich gehört sicherlich zu den prominentesten Nicht-Geimpften des Landes. Doch der Vorstoß kam bei den Bundesliga-Verantwortlichen nicht gut an. „In Deutschland hatte ich schon gelegentlich den Eindruck, dass es bei den Ministerpräsidenten-Konferenzen oftmals um die Überschriften für die nachfolgenden Pressekonferenzen ging“, sagte Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga, im Interview der „Süddeutschen Zeitung“. Der 52-Jährige berichtete, von mehr als 1000 deutschen Vertragsspielern seien „Stand Mitte November“ 86 nicht geimpft.

Abseits der in Heimspielen sicher unterstützenden Stimmung von den Rängen hängt der Profisport stark von den Einnahmen aus Kartenverkäufen ab – in andere Sportarten noch viel mehr als im Fußball. Ein selbstverordneter Zuschauerausschluss an den Standorten, wo die Politik noch Fans erlaubt, ist deshalb eher unwahrscheinlich. Flächendeckend beschließen könnte diese und andere Maßnahmen die DFL-Mitgliederversammlung, die nächste Sitzung ist für den 14. Dezember geplant.

Die steigenden Zahlen und möglicherweise auch schon die neue Corona-Variante Omikron könnten der Liga diese Diskussion aber recht zügig abnehmen. „Wir müssen uns die nächsten Tage unterhalten. Es müssen auf jeden Fall die Zuschauerzahlen deutlich reduziert werden“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Sky-Interview. „Es muss massiver Abstand sein.“ In Bayern dürfen die Stadien derzeit bis zu 25 Prozent der Gesamtkapazität ausgelastet werden. Für das Spitzenspiel am kommenden Samstag zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern in NRW sind nach aktuellem Stand 67.500 Fans zugelassen – noch.


27. November, 20.24 Uhr: BVB verliert Tabellenführung – FC Bayern besiegt Bielefeld

Borussia Dortmund war am Samstagnachmittag nach dem 3:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg kurzzeitig Tabellenführer der Bundesliga. Der FC Bayern München erfüllt jedoch seine Pflichtaufgabe gegen Arminia Bielefeld, tat sich beim mit 1:0 aber schwer. Die Bayern stehen damit nach 13 Spieltagen mit 31 Punkten an der Spitze, dicht gefolgt von Borussia Dortmund (30). Am kommenden Samstag kommt es um 18.30 Uhr zum Aufeinandertreffen der beiden Spitzenklubs im Signal Iduna Park.


26. November, 22.01 Uhr: 86 Fußballprofis sind noch ungeimpft

Von den mehr als 1000 deutschen Vertragsspielern in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sind nach Angaben von DFL-Chef Christian Seifert 86 noch nicht geimpft. Diese Zahl nannte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga im Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag) und sagte: „Das ist der Stand von Mitte November.“ Der zum Jahresende bei der Liga ausscheidende Seifert appellierte: „Auch für Profifußballer gilt, was aus meiner Sicht für alle Bürger gilt. Lasst euch gefälligst impfen!“

Der DFL-Chef kritisiert zudem Forderungen nach einer Impfpflicht für Fußballer. „Angesichts von teilweise mehr als 70.000 täglichen Neuinfektionen frage ich mich jetzt schon, ob es im Land nicht drängendere Probleme gibt als 86 ungeimpfte Fußballer“, sagte Seifert. „In Deutschland hatte ich schon gelegentlich den Eindruck, dass es bei den Ministerpräsidenten-Konferenzen oftmals um die Überschriften für die nachfolgenden Pressekonferenzen ging“, sagte Seifert. „Hier und da ist man das Gefühl nicht losgeworden, dass der Profifußball von Einzelnen auch genutzt wird, um in die Medien zu kommen oder von anderen Dingen abzulenken.“ Die Ministerpräsidenten Markus Söder (Bayern/CSU) und Hendrik Wüst (Nordrhein-Westfalen/CDU) hatten über eine Impflicht für Bundesligaprofis gesprochen.


26. November, 16.29 Uhr: Sechs neue Corona-Fälle bei RB Leipzig

Zu Wochenbeginn fiel das Testergebnis bei Trainer Jesse Marsch und Torhüter Peter Gulasci positiv aus, nun hat Bundesligist und BVB-Rivale RB Leipzig sechs weitere Corona-Fälle zu beklagen. Nach der Auswärtsreise nach Brügge in der Königsklasse wurden Willi Orban, der sich bereits seit Mittwochnachmittag in häuslicher Isolation aufhält, auch Yussuf Poulsen, Hugo Novoa, Torwart-Trainer Frederik Gößling sowie Mohamed Simakan und ein Mitglied des Betreuerstabs positiv auf das Coronavirus getestet. Nach Vereinsangaben sind alle Mitglieder des Profikaders sowie der U23 geimpft oder genesen, gleiches gilt für den kompletten Betreuerstab. In der Bundesliga trifft RB am Sonntag (Anstoß 17.30 Uhr) auf Bayer Leverkusen.


26. November, 15:23 Uhr: Stadion wird erneut zum Impfzentrum

Ab dem 2. Dezember wird im Signal Iduna Park wieder geimpft. Dafür wird das BVB-Stadion – wie schon in der Vergangenheit – gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zum Teil in ein Impfzentrum umgerüstet. Dieses wird sich im Bereich der Westtribüne befinden, der Zugang erfolgt über die BVB-Fanwelt. Das Angebot richtet sich sowohl für Interessenten für eine Erst- oder eine Zweit- als auch für eine Booster-Impfung. Verimpft werden die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech. Termine werden nicht vergeben, es kann also zu Wartezeiten kommen.


26. November, 15.14 Uhr: Spiel der BVB-U17 wird verlegt

Die U17 von Borussia Dortmund hat an diesem Wochenende spielfrei. Eigentlich sollte der schwarzgelbe Nachwuchs in der Bundesliga gegen den FC Hennef antreten, dazu kommt es aber nicht: Die Gäste haben im Kader mehrere ungeimpfte Spieler, die sich einem PCR-Test hätten unterziehen müssen – dies sei aus organisatorischen Gründen nicht möglich gewesen.

„Wir haben im Sinne eines sportlich fairen Wettbewerbs dem Wunsch des FC Hennef entsprochen, diese Partie ins nächste Jahr zu verlegen“, wird U17-Coach Sebastian Geppert auf der BVB-Homepage zitiert. So geht es für die U17 am kommenden Wochenende mit dem Derby bei Schalke 04 weiter.

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