Borussia Dortmund

BVB-Torwartfrage: Stuttgart-Keeper Gregor Kobel bestätigt Interesse

BVB-Torhüter Roman Bürki zeigt beim 3:1 gegen Leverkusen eine überzeugende Leistung. Trotzdem flammt die Torhüter-Diskussion auf. Stuttgarts Gregor Kobel befeuert sie.
Möglicher BVB-Kandidat: Stuttgarts Gregor Kobel. © dpa

Paulinho schoss, Roman Bürki parierte. Dank eines Klasse-Reflexes bewahrte der Dortmunder Keeper sein Team gegen Bayer Leverkusen vor dem Ausgleich. In dieser 35. Minute bewies der Schweizer noch einmal seine Qualität, die in dieser Saison nicht immer erste Wahl gewesen war. Denn Marwin Hitz (33) hatte seinen Landsmann am 19. Spieltag als Nummer eins der Borussia abgelöst.

BVB-Torhüter Roman Bürki überzeugt bei seinem Comeback

Bürki schmorte fortan auf der Bank. Bis sich Hitz im Ligaspiel gegen RB Leipzig bei einem Zusammenprall mit Verteidiger Manuel Akanji einen Kapselriss im rechten Knie zuzog – und urplötzlich wieder Bürki gefragt war. Er nutzte seine Chance, sowohl im Pokalfinale als auch in der Liga in Mainz lieferte er starke Leistungen ab. Dann noch eben dieser Reflex am Samstag. Trotzdem blühten nach dem 3:1-Erfolg des BVB die Diskussionen um die Torwartfrage wieder auf.

Befeuert wurde die Diskussion von Stuttgarts Keeper Gregor Kobel. Denn der 23-Jährige bestätigte am Sky-Mikrofon das Interesse des BVB an ihm. „Dortmund ist auf jeden Fall ein Thema. Ich werde mich in den nächsten Tagen damit beschäftigen. Ich werde mir das anhören. Wir werden sehen“, sagte Kobel nach dem 0:2 seines VfB gegen Bielefeld (auch Ruhr24.de berichtet). Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat hatte die Chancen zur Halbzeitpause auf einen Verbleib Kobels auf „50:50“ beziffert.

Kobel würde den BVB zwischen 16 und 18 Millionen Euro kosten

Kobel, wie Bürki und Hitz Schweizer, besitzt in Stuttgart noch einen Vertrag bis zum Sommer 2024, seine Ablöse soll bei 16 bis 18 Millionen Euro Ablöse liegen. Der BVB würde den Schweizer nur dann neu an Bord holen, wenn Roman Bürki in diesem Sommer zu einem anderen Verein wechseln sollte. Die Verträge von Bürki und Hitz in Dortmund laufen noch bis zum 30. Juni 2023.

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