BVB-Trainer Favre kündigt Rotation gegen Bremen an

DFB-Pokal

Vor dem Pokal-Achtelfinale des BVB gegen Bremen (Dienstag, 20.45 Uhr) steht fest: „Es wird schwer.“ Sagt Lucien Favre. Personell gibt es vor dem Duell mit dem SVW einige Unklarheiten.

Dortmund

, 04.02.2019, 15:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Trainer Favre kündigt Rotation gegen Bremen an

Erwartet gegen Bremen ein „schwieriges Spiel“: Lucien Favre. © dpa

Rotation müsse sein, sagt Lucien Favre. Auf welchen Positionen er Borussia Dortmunds Mannschaft im Pokalspiel gegen Werder Bremen verändern wird, verrät er natürlich nicht. Was er sicher sagen kann: „Es wird schwer!“

„Ich muss abwarten“

Favre steckt in einem Dilemma an diesem Montag. Am Sonntag, dem Tag nach dem intensiven 1:1 bei Eintracht Frankfurt, haben nur die Reservisten voll trainiert, der Rest hat regeneriert. Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun war auch noch nicht da, erst danach gibt es ein Bulletin über angeschlagene, kranke oder verletzte Spieler. Welche Spuren dieser Stresstest in der Mainmetropole hinterlassen hat, lässt sich daher kaum sagen. Wer am Dienstag (20.45 Uhr, Signal Iduna Park) spielen kann? „Ich muss abwarten“, sagt der Schweizer Trainer, und er sagt dies mit einer Stimme, als bereite es ihm, dem Perfektionisten, körperliche Schmerzen, so kurz vor dem Spiel so wenige griffige Informationen zu haben.

Video
BVB-PK mit Favre und Zorc vor dem Pokal-Spiel gegen Bremen

Immerhin konnte Favre ausreichend Videos schauen. Bremens Spiel gegen Frankfurt, das hat ihn beeindruckt. Auch wenn das Ergebnis aus Sicht der Norddeutschen nicht stimmte. Die Erinnerung an das mühsame 2:1 im Dezember ist auch noch ziemlich frisch. Da habe Werder „sehr, sehr gut gespielt.“ Bremens 1:1 in Nürnberg vom Samstag könnte die frischesten Informationen liefern. Da aber spielte Werder ziemlich schlecht. Der 61-Jährige glaubt aber nicht, dass sich das am Dienstag wiederholt. Umschaltspiel, Tempo, Ballsicherheit, Cleverness: Attribute, die Werder Bremen im eigenen Spiel vereinen kann, wenn man sie nicht ausreichend beschäftigt, sagt Favre.

Toprak lauert auf seine Chance

Favre wird einige Positionen verändern. Rotation sei Pflicht, sagt er und erinnert an den Herbst, als ihm dies bei den Innenverteidigern nicht möglich gewesen sei. „Prompt hat sich Zagadou verletzt.“ Jetzt ist der Franzose zurück im Training, aber er benötigt noch Zeit nach seiner langen Pause.

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Das immerhin kann Favre sicher sagen. Dennoch könnte er nach drei erfolgreichen Rückrunden-Spielen die Not-Innenverteidigung, die längst keine mehr ist, sprengen. Ömer Toprak ist gesund, er lauert auf eine Einsatzchance. Wechsel auf anderen Positionen sind abhängig davon, was ihm der Doktor an positiven Informationen liefern kann. Marcel Schmelzer zum Beispiel war erkältet, Einsatz damit fraglich. Ziemlich sicher hingegen werden Axel Witsel und Marco Reus spielen. Das sagt Favre zwar nicht explizit, aber auf dieses Duo verzichtet er äußerst ungern

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