BVB-Trainer Klopp zieht den besonderen Joker

Owomoyela im Sturm

Als die Schlussphase anbrach und seine Elf in Hamburg der vierten Saisonniederlage entgegenblickte, zog Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp den ganz besonderen Joker.

HAMBURG

von Von Dirk Krampe

, 09.04.2011, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pure Europhie (v.l.): Torschütze Jakub Blaszczykowski, Patrick Owomoyela und Roman Weidenfeller.

Pure Europhie (v.l.): Torschütze Jakub Blaszczykowski, Patrick Owomoyela und Roman Weidenfeller.

Allen voran der Trainer: Jürgen Klopp spurtete in einem Tempo die Seitenlinie entlang, dass sogar Trainerkollege Michael Oenning es mit der Angst bekam. Eine emotionale Eruption, die sich auf dem Platz und auf den Rängen fortsetzte. Später, als das Adrenalin so langsam aus Klopps Körper entwichen war, begründete er seine taktische Maßnahme so nüchtern wie es nur ging. "In allen Kleinfeld-Spielen, oder bei Übungen mit Torabschluss“, meinte Klopp, "war Owo richtig stark. Das steckte dahinter.“

Für Owomoyela, der in dieser Woche seinen Vertrag um eine weitere Saison verlängert hat, schloss sich der Kreis. Ende September 2010 bestritt er in Hamburg seine letzte Bundesliga-Partie vor der langen Verletzungspause, in Hamburg kehrte er am Samstag auf die große Bühne zurück. "Er ist  nach seiner langen Verletzungspause wieder richtig gut drauf“, lobte sein Trainer. Er hat eine Alternative mehr auf der Bank.  

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