BVB-U17 wurde 1984 erstmals Deutscher Meister

Juniorenfußball

In der Geschichte des Wettbewerbes um die deutsche U17-Fußball-Meisterschaft wird ein nicht unbeträchtliches Stück vom Nachwuchs des BVB mitgeschrieben. Wenn die Schwarzgelben am Freitag den Leipziger Rasen zum Endspiel betreten, ist dies in der 38. Auflage der Titelkämpfe seit 1977 die zehnte Finalteilnahme.

DORTMUND

, 25.06.2014, 10:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jubel bei der BVB-U17 um Trainer Rainer Trawinski (M.).

Jubel bei der BVB-U17 um Trainer Rainer Trawinski (M.).

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Die Erfolgsstory startete vor fast genau 30 Jahren am 21. Juni 1984. Vor 10.000 Zuschauern sorgte Adrian Spyrka im Westfalenstadion mit einem fulminanten Fernschuss zum 1:0-Siegtreffer über 1860 München für Jubel. In Reihen der ersten Dortmunder Jugend-Meister-Elf überhaupt standen unter anderen Thorsten Fink und Maurice Banach.

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Zum Triumph geführt wurden die Jungs von Trainer Rainer Trawinski, dem Klub als Dauerkartenbesitzer seit eh und je verbunden und auch Zaungast beim jüngsten Halbfinale gegen Hertha BSC. Es folgte eine schöpferische Pause, bis Trainer Peter Wongrowitz in den 90er-Jahren ein Dreierpack schnürte.

Zwischen den Pfosten mit dem jetzigen Leiter des BVB-Jugendhauses, Matthias Kleinsteiber, gab es 1993 beim FC Carl Zeiss Jena einen 5:1-Sieg. Dieser Erfolg wurde 1996 noch getoppt, als die Borussen mit Francis Bugri im Mitttelfeld den 1. FC Saarbrücken vor 4500 Zuschauern aus dem Stadion Rote Erde schossen. Der vierte Erfolg zwei Jahre später 1998 an gleicher Stelle über den VfB Stuttgart stand allerdings auf der Kippe.

Erst nach Elfmeterschießen konnten die Schwaben mit 5:4 bezwungen werden. Zum Ende der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. In der letzten Saison vor dem Jahrtausendwechsel 1999 revanchierte sich der VfB daheim mit einem 3:1. Letztmals unter Wongrowitz blieb der BVB ebenso 2001 beim FC Bayern, für den auch Bastian Schweinsteiger traf, mit 0:4 chancenlos.

Glücklos endeten die letzten drei Finals von 2006 bis 2008 für Trainer Peter Wazinski. Dem 0:2 in Hamm gegen 1860 München, mit den Bender-Zwillingen, folgten ein 0:1 in der Roten Erde gegen die Bayern und ein 4:6 bei der TSG Hoffenheim. Nach sechsjähriger Abstinenz könnte der schwarzgelbe Talentschuppen unter Trainer Hannes Wolf die Bilanz nun ausgleichen.

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