Auf Trainer Mike Tullberg und die BVB-U19 wartet am Mittwoch die U19 von Besiktas Istanbul. © Ludewig
Juniorenfußball

BVB-U19 startet in die Youth League – Das Ausnahmetalent steht wieder im Kader

Nicht nur die Profis spielen am Mittwoch gegen Besiktas Istanbul, sondern auch die U19. Denn die Youth League startet wieder. Und Trainer Mike Tullberg kann wieder auf seinen Top-Stürmer zurückgreifen.

Im Flieger zusammen mit den Profis zu einem Europapokal-Spiel. Für die U19 des BVB beginnt wieder eine ganz besondere Zeit. Zum Auftakt der Youth League, das ist die Champions League der U19-Mannschaften, tritt der BVB am Mittwoch (13 Uhr) bei Besiktas Istanbul an. Für viele Spieler des BVB wird es der erste Auftritt auf europäischer Vereinsbühne sein. Die Verantwortlichen haben sich nämlich dazu entschlossen, gegen Besiktas überwiegend mit der U19 aufzulaufen. Erlaubt wären in dem Wettbewerb auch drei U20-Akteure.

Das bedeutet aber nicht, dass sich das in den kommenden Partien gegen Ajax Amsterdam oder Sporting Lissabon nicht ändern wird. „Ansgar Knauff ist natürlich immer eine Option. Der gehört diesmal aber zum Kader der Profis und wird da wohl auf der Bank sitzen, weil die so viele angeschlagene Spieler gerade haben“, erklärt Tullberg.

Er hält es für richtig, dass die jungen Spieler ihre Chance auf dem Niveau bekommen. „Wir bilden hier tolle Nachwuchsspieler aus. Und in solchen Vergleichen können sie wachsen und sich weiterentwickeln“, sagt Tullberg. Über den kommenden Gegner Besiktas Istanbul ist er gut informiert. Die U19-Saison hat in der Türkei zwar noch nicht begonnen, er hat aber zum Beispiel ein Besiktas-Video aus der Testpartie gegen Fenerbahce analysiert und den Spielern am Montag die Bilder gezeigt.

Tullberg: „Besiktas ist in der Defensive anfällig“

„Das Team hat in der Offensive sehr flexible Einzelspieler. Aber defensiv ist das Team anfällig. Im Spiel gegen den Ball ist Besiktas eher passiv. Wir haben unsere Lehren gezogen und wissen, wie wir in Istanbul zum Erfolg kommen können“, so Tullberg. Ein Vorteil seines Teams könnte zudem sein, dass seine Mannschaft sich Dank der U19-Bundesliga schon im Wettkampfmodus befindet. Zum Start gab es da einen 3:0-Erfolg gegen RW Oberhausen.

Und das ohne den 16-jährigen Ausnahmestürmer Julian Rijkhoff. Der hatte nach drei Länderspielen innerhalb von vier Tagen für die niederländische U17-Nationalmannschaft muskuläre Probleme. „Wir müssen auf unsere Jungs aufpassen, deshalb habe ich ihn gegen Oberhausen nicht spielen lassen. Er steht gegen Istanbul wieder im Kader“, sagt Tullberg. Genauso wie Rijkhoffs torgefährlicher Nebenmann Bradley Fink, den Tullberg gegen Oberhausen vom Platz genommen hatte, um ihn zu schonen.

BVB-Toptalent Julian Rijkhoff ist wieder eine Option für BVB-Trainer Mike Tullberg. © Florian Groeger © Florian Groeger

Aus der U23 gehören Albin Thaqi (19 Jahre) und Abdoulaye Kamara (16) zum Kader. „Die beiden sind ja auch noch sehr jung und benötigen unbedingt Spielpraxis“, sagt Tullberg. Genauso wie Göktan Gürpüz, der am Samstag sogar im Bundesliga-Kader von Marco Rose stand, aber am Montag wieder bei der U19 mittrainiert hat. „Ich gehe davon aus, dass er bei uns spielt“, so Tullberg.

Die Gruppe mit Besiktas, Ajax Amsterdam und Sporting Lissabon ist für den Coach schwer einzuschätzen. „Wenn wir aber an einem Wettbewerb teilnehmen, wollen wir auch den maximalen Erfolg“, erklärt Tullberg. Landet das Team auf Rang eins, so zieht es direkt ins Achtelfinale der Youth League ein. Landet es auf Platz zwei, muss es einen Umweg gehen. Dann wartet in den Play-offs ein Team aus der Meisterrunde, die parallel gespielt wird. Hier treffen die Landesmeister aufeinander, deren Profi-Mannschaften sich nicht für die Champions League qualifiziert hatten.

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Thomas Schulzke

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