BVB unterliegt beim Angstgegner

0:1 in Hoffenheim

Der BVB-Angstgegner hat seinem Namen wieder alle Ehre gemacht! Am zweiten Bundesliga-Spieltag wurde Meister Borussia Dortmund von 1899 Hoffenheim entzaubert und verlor vor 30.150 Zuschauern mit 0:1 (0:1).

SINSHEIM

von Von Sascha Fligge

, 13.08.2011, 17:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mats Hummels (l.) gewinnt das Kopfballduell gegen gegen Marvin Compper.

Mats Hummels (l.) gewinnt das Kopfballduell gegen gegen Marvin Compper.

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Fußball-Bundesliga: TSG Hoffenheim - BVB

Bei Angstgegner TSG Hoffenheim unterlag der Deutsche Meister Borussia Dortmund am 2. Spieltag der Saison 2011/12 unglücklich mit 0:1 (0:1).
13.08.2011
/
Enttäuschte Borussen nach Spielende.© Foto: dpa
Trotz BVB-Niederlage nicht unzufrieden: Jürgen Klopp.© Foto: dpa
Jakub Blaszczykowski kam für den ausgepumpten Mario Götze ins Spiel.© Foto: DeFodi
Mario Götze (r.) setzt sich gegen Sejad Salihovic durch.© Foto: DeFodi
Robert Lewandowski (l.) im Zweikampf mit Marvin Compper.© Foto: dpa
Shinji Kagawa (r.) im Zweikampf mit Firmino Roberto.© Foto: DeFodi
Andreas Beck (oben) foult Mario Götze.© Foto: dpa
BVB-Torhüter Roman Weidenfeller (M.) konnte den frühen Rückstand nicht verhindern.© Foto: dpa
Mats Hummels nach dem Schlusspfiff.© Foto: DeFodi
Sejad Salihovic jubelt über seinen Treffer zum 1:0.© Foto: dpa
Erster Sieg als 1899-Coach: Holger Stanislawski.© Foto: dpa
Chinedu Obasi (unten) foult Lukasz Piszczek.© Foto: DeFodi
Shinji Kagawa (vorne) behauptet den Ball gegen Roberto Firmino.© Foto: dpa
Enttäuscht: Chris Löwe. © Foto: dpa
Mats Hummels (l.) gewinnt das Kopfballduell gegen gegen Marvin Compper.© Foto: DeFodi
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13.08.2011
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Enttäuschte Borussen nach Spielende.© Foto: dpa
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Mario Götze (r.) setzt sich gegen Sejad Salihovic durch.© Foto: DeFodi
Robert Lewandowski (l.) im Zweikampf mit Marvin Compper.© Foto: dpa
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Andreas Beck (oben) foult Mario Götze.© Foto: dpa
BVB-Torhüter Roman Weidenfeller (M.) konnte den frühen Rückstand nicht verhindern.© Foto: dpa
Mats Hummels nach dem Schlusspfiff.© Foto: DeFodi
Sejad Salihovic jubelt über seinen Treffer zum 1:0.© Foto: dpa
Erster Sieg als 1899-Coach: Holger Stanislawski.© Foto: dpa
Chinedu Obasi (unten) foult Lukasz Piszczek.© Foto: DeFodi
Shinji Kagawa (vorne) behauptet den Ball gegen Roberto Firmino.© Foto: dpa
Enttäuscht: Chris Löwe. © Foto: dpa
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Im Vergleich mit dem Saisonauftaktspiel gegen Hamburg (3:1) waren die Schwarzgelben in Sinsheim zumindest 20 Minuten lang nicht wiederzuerkennen. 1899 Hoffenheim wandte in der Rhein-Neckar-Arena ausgerechnet jene Mittel an, die gewöhnlich der Meister für sich in Anspruch nimmt. Die Elf von Trainer Holger Stanislawski stand sehr hoch, attackierte ungemein früh und positionierte in der Regel mindestens zwei, wenn nicht drei Akteure im Einzugsbereich des jeweils ballführenden Spielers.

BVB-Mittelfeld-Stragege Ilkay Gündogan kam mit dem Druck, der anfangs auf Dortmunds Schaltzentrale lastete, nie zurecht. Sein foulträchtiges Spiel führte in der neunten Minute zu einem Freistoß, den Sejad Salihovic aus 33 Metern von halbrechts in die lange Ecke beförderte, Roman Weidenfellers Abwehrversuch scheiterte  – 1:0 für die Hausherren. Zuvor hatte Hoffenheims Brasilianer Roberto Firmino bereits die Unterkante der Latte getroffen (6.).  Erst nach 20 Minuten drehte der BVB, der sogar in seinem Kerngeschäft „Laufleistung“ den Kürzeren zog, am Temporegler. Zunächst setzte sich Robert Lewandowski im Strafraum durch und passte in den Rücken der Abwehr, doch der insgesamt kraftlos und fahrig wirkende Shinji Kagawa kam zu spät (14.). Auch Mario Götze versuchte es mit (prächtigen) Vorstößen bis zur Torauslinie – seine erste Vorlage beförderte Kevin Großkreutz allerdings direkt in die Arme von 1899-Schlussmann Tom Starke (31.), die zweite streifte an Freund und Feind vorbei aus der Gefahrenzone (43.).

Trotz spürbarer Bemühungen litt die Borussia bis zum Pausenpfiff an mangelnder Durchschlagskraft in der Spielentwicklung. Gündogan war im Aufbau ein Ausfall, Kagawa litt womöglich unter den Reisestrapazen der vergangenen Woche. Und Götze alleine konnte es diesmal nicht richten.  Der Beginn der zweiten Hälfte kann Jürgen Klopps Hoffnung auf zumindest einen Punkt nicht wirklich gestärkt haben. Götze rieb sich weiter vergeblich auf und schien dem Trainer offenbar doch so ausgelaugt, dass er den Jungstar vom Rasen nahm und Jakub Blaszykowski brachte. Sekunden vor diesem Wechsel hatte Gündogan im defensiven Mittelfeld einmal mehr den Ball verloren, Firmino war davongezogen und letztlich an Weidenfeller gescheitert, der das kurze Eck gerade noch abdichten konnte (53.).

Anschließend erlöste Klopp Gündogan, Kevin Großkreutz rückte ins defensive Mittelfeld und Ivan Perisic übernahm die linke Offensivbahn. Letzterer hätte beinahe einen Kaltstart nach Maß gefeiert, doch Blasczykowskis Flanke von der rechten Seite köpfte der Kroate neben das Gehäuse (59.), knallte den Ball nach Löwes Ecke drei Minuten später mit dem Schädel ans Lattenkreuz und verfehlte das Tor weitere 180 Sekunden später aus kurzer Distanz mit dem Fuß um Längen (65.). Drei Riesenchancen, kein Tor – der Knackpunkt-Moment des Spiels!  Am kommenden Samstag trifft Borussia Dortmund auf den 1. FC Nürnberg. Dann wollen Klopps Kicker den Fans wieder ihr anderes Gesicht zeigen. In Hoffenheim war von den vielfach bewunderten Vollgasfußballern nur selten etwas zu sehen…

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