BVB verringert die Lücke zu den Bayern

Deal mit Evonik

Als BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Freitag nach Bekanntgabe des Evonik-Deals nahezu unbemerkt und in einem Nebensatz darauf hinwies, dass der FC Bayern dem BVB immer noch um einige Jahre voraus sei, mag das den ein oder anderen verwundert haben.

DORTMUND

, 27.06.2014, 22:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

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Borussia Dortmund hat die Lücke zu den Bayern mit dem vorgestellten Mega-Deal mit Hauptsponsor Evonik zwar deutlich verringert, der Rekordmeister aus dem Süden generiert durch das Engagement seiner strategischen Partner aber noch ganz andere Summen.

Die Audi AG, Adidas und Allianz sind mit jeweils 8,33 Prozent an der FC Bayern AG beteiligt. Die übrigen 75,01 Prozent hält der FC Bayern eV. Die drei Unternehmen investierten für ihre Beteiligungen insgesamt 277 Millionen Euro.

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BVB und Evonik verlängern Vertrag bis 2025

Borussia Dortmunds Hauptsponsor Evonik steigt beim einzigen börsennotierten Klub der Fußball-Bundesliga ein. Die Essener werden mit rund neun Prozent zweitgrößter Aktionär. Im Sommer will der Verein noch weitere 25 Millionen Euro bei Interessenten unterbringen. Mit dem Erlös will der BVB Investitionsmöglichkeiten erhöhen.
27.06.2014
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BVB-Pressekonferenz am 27. Juni im Signal Iduna Park.© Foto: DeFodi
BVB-Pressekonferenz am 27. Juni im Signal Iduna Park.© Foto: DeFodi
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BVB-Pressekonferenz am 27. Juni im Signal Iduna Park.© Foto: DeFodi
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Ausrüster Adidas stieg bereits 2001 bei den Münchnern ein und zahlte seinerzeit 77 Millionen Euro. Audi folgte 2009 und ließ sich das Investment beim FCB 90 Millionen Euro kosten. Im Frühjahr 2014 schließlich folgte die Allianz mit 110 Millionen Euro. Die Versicherungsgruppe hat sich zudem die Namensrechte an der Arena in Fröttmaning bis zum Jahr 2041 gesichert.

Die Spielstätte hat einen Wert von geschätzten 350 Millionen Euro, mit dem Einstieg der Allianz hat der FC Bayern die Rest-Verbindlichkeiten für das Stadion komplett abbezahlt. Der Klub ist damit quasi schuldenfrei.

Das Restgeld der Allianz nutzt der FC Bayern zum Aufbau eines neuen Nachwuchs-Leistungszentrums. Auch die Bayern setzen also bei der Verwendung der Geldmittel vorrangig auf strukturelle Maßnahmen. Der Wert des FC Bayern München wird derzeit auf rund 1,3 Milliarden Euro taxiert. Eine gewaltige Summe.

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