Borussia Dortmund

BVB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou: „Brauche noch zwei, drei Monate“

Dan-Axel Zagadou arbeitet nach seiner Knie-Operation auf das Comeback hin. Fest steht: Der BVB wird sich noch gedulden müssen. In Bad Ragaz sprach er auch über eine mögliche Vertragsverlängerung.
Bis zu seiner Rückkehr auf den Rasen wird es wohl noch zwei, drei Monate dauern, hat BVB-Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou angekündigt. © Inderlied / Kirchner-Media

Dan-Axel Zagadou ist nicht zu beneiden. Bei Borussia Dortmund ist er einer der größten Pechvögel, was langwierige Verletzungspausen angeht. Im Frühjahr musste sich der 22-Jährige einer Knie-Operation unterziehen. Im BVB-Trainingslager in Bad Ragaz äußert sich der Innenverteidiger in einer Medienrunde über den Stand seiner Reha, ob er sich eine Vertragsverlängerung vorstellen kann und warum er sich nicht als großen Bruder der Neuzugänge Soumaila Coulibaly und Abdoulaye Kamara sieht.

Das sagt BVB-Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou über …


… den Stand in der Reha: „Mir geht es gut und ich bin im Plan. Ich bin froh, jetzt nach meinem Urlaub wieder bei der Mannschaft zu sein. Was die Verletzung angeht, werde ich wohl noch etwas Zeit benötigen. Ich rechne damit, dass ich in zwei, drei Monaten wieder fit sein werde.“

… die sehr lange Verletzungszeit: „Das Wichtigste in dieser Zeit war meine Familie, die mir geholfen hat, positiv zu bleiben. Ich hatte auch Kontakt zu meinen Mitspielern, auch das hat mir in den Phasen geholfen, wo es vielleicht nicht so einfach war.“

… Geduld auf dem Weg zum Comeback: „Das ist nicht so schwer, ich habe ja leider genügend Erfahrung darin gesammelt, nicht spielen zu können.“

… den neuen Trainer und Gespräche mit Marco Rose: „Ich hatte ein Gespräch mit ihm. Er hat mir gesagt, dass er sich darauf freut, wenn ich wieder auf dem Platz stehen kann, dass er mich als Spielertypen kennt. Und er hat mir alles Gute für meine weitere Reha gewünscht.“

Dan-Axel Zagadou setzt in Bad Ragaz seine Reha fort. © Kirchner-Media © Kirchner-Media

… Konsequenzen aus den vielen Verletzungen der jüngsten Zeit: „Wir haben natürlich darüber gesprochen, wir haben analysiert, wo die Gründe für die Verletzungen lagen, ob und wie wir sie vermeiden können. Es gibt natürlich auch Verletzungen, die kannst du nicht vermeiden. Aber ansonsten achte ich zum Beispiel darauf, mich besonders intensiv aufzuwärmen vor den Einheiten und mache auch spezielle Übungen zur Stabilität der Gelenke.“

… seinen 2022 auslaufenden Vertrag: „Ich weiß noch nicht, wie es weitergeht. Ich weiß natürlich, dass der Vertrag im kommenden Sommer ausläuft. Mein Fokus und der des Vereins liegt momentan aber darauf, wieder gesund zu werden und die Reha optimal abzuschließen.“

… eine mögliche Vertragsverlängerung: „Natürlich kann ich mir das vorstellen. Der BVB hat mir die Chance gegeben, mich als Profi zu beweisen. Wenn der Verein das ähnlich sieht wie ich, bleibe ich sehr gerne bei Borussia Dortmund.“

… die Neuzugänge Coulibaly und Kamara, die wie er aus Paris kommen: „Ich betrachte mich nicht als großer Bruder der beiden, eher als Freund. Und ich versuche ihnen das zu vermitteln, was mir am Anfang mitgegeben wurde, als ich aus Paris herkam. Wichtig ist, dass sie sich hier schnell einfinden. Dabei versuche ich zu helfen. Wenn sie Fragen haben, bin ich für sie da.“

… Scherze mit Raphael Guerreiro: „Eine besondere Anekdote habe ich da nicht. Was ich aber sagen kann: Er ist ein völlig verrückter Kerl.“

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