BVB verzeichnet deutliches Minus - geringere Transfereinnahmen verschleiern gute Zahlen

Borussia Dortmund

Ein dickes Minus bei den Transfereinnahmen hat beim BVB im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 für einen Rückgang der Umsatzerlöse gesorgt. Ein Grund zur Sorge ist das aber nicht.

Dortmund

, 22.02.2019, 15:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB verzeichnet deutliches Minus - geringere Transfereinnahmen verschleiern gute Zahlen

Ziel ist es laut Watzke, dass die KGaA bis 2025 einen transferbereinigten Umsatz für das gesamte Geschäftsjahr von 500 Millionen Euro erzielt. „Das ist ambitioniert, aber daran wollen wir uns messen.“ © Guido Kirchner

Zwar ging auch der Gewinn deutlich zurück - das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Halbjahresbericht hervor. Transferbereinigt sehen die Zahlen aber besser aus.

Verkauf von Ousmane Dembélé ließ Transfererlöse explodieren

Im Berichtszeitraum (1. Juli bis 31.Dezember 2018) erwirtschaftete die Borussia Dortmund GmbH&Co. KgaA Konzern-Umsatzerlöse in Höhe von 256,0 Millionen Euro, ein Minus von knapp 18 Prozent. Zurückzuführen ist diese Summe im Wesentlichen auf die um 93,8 Millionen Euro geringeren Transfererlöse, die im Vorjahr maßgeblich durch den Verkauf von Ousmane Dembélé an den FC Barcelona explodiert waren. Im Berichtszeitraum wurden demnach Transfererlöse in Höhe von „nur“ noch 42,4 Mio. realisiert.

Transferbereinigt konnte der Umsatz auf 213,6 Mio. Euro erneut deutlich gesteigert werden, das Plus von 21,7 Prozent (Vorjahreszeitraum 175,6 Mio.) fiel recht kräftig aus. Wesentlicher Treiber waren hierbei die deutlichen Steigerungen bei den TV-Erlösen nach Inkraftreten des neuen Fernsehvertrags, die von 74,1 Mio. auf 105,5 Millionen Euro stiegen – ein sattes Plus von 42,3 Prozent.

Gestiegen sind im Berichtszeitraum einmal mehr allerdings auch die Personalaufwendungen. Sie betrugen 101,3 Mio. Euro, ein Plus von exakt sieben Millionen Euro. (+7,42 Prozent).

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