BVB will gegen Hannover die kleine Ergebniskrise beenden

Subotic meldet sich fit

Die Trainingsarbeit verrichtete der BVB-Kader Borussia Dortmunds auch einen Tag vor dem Bundesliga-Hit gegen Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr) und einen Tag nach dem Sprengstoff-Fund unaufgeregt. Vom einzigen Sorgenkind kam nach der Abschlusseinheit wie erhofft das Daumen-hoch-Signal.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 01.04.2011, 19:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Hinspiel siegte der BVB in Hannover eindrucksvoll mit 4:0. Lucas Barrios (r.) traf zum zwischenzeitlichen 2:0.

Im Hinspiel siegte der BVB in Hannover eindrucksvoll mit 4:0. Lucas Barrios (r.) traf zum zwischenzeitlichen 2:0.

Das 1:1 gegen Mainz vor knapp zwei Wochen markierte eine Premiere für den BVB, der erstmals in dieser Saison zwei Bundesligaspiele nacheinander nicht gewann. Dortmunds Vorsprung schmolz auf sieben Punkte, was angesichts des fortgeschrittenen Saisonverlaufs aber immer noch höchst komfortabel ist – dennoch wittert die Konkurrenz prompt wieder ihre Chance. Der Meister der Rhetorik und Polemik aus Süddeutschland meldete sich am Dienstag in Düsseldorf zu Wort. Er wolle jetzt nicht in schwarz-gelben Unterhosen schlafen, sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß (59). Der Versuch, künstlich Unruhe zu erzeugen ist nun nicht neu und prallte an Jürgen Klopp (43) wie schon oft zuvor einfach ab. „Wenn der Uli Zeit hat, sich damit zu befassen ...“, meinte Dortmunds Trainer leicht grinsend. „Soll er machen, alles ist gut.“ Es gibt für ihn Dringenderes, als sich damit allzu intensiv zu beschäftigen.

Zum Beispiel wird Klopp der Frage nachgegangen sein, warum dem BVB seit dem 1:0 gegen Köln einiges von der Dominanz und Zielstrebigkeit auf dem Weg zum gegnerischen Strafraum verloren gegangen ist. 8,7 Torchancen kreierte Dortmund bis zum 25. Spieltag pro Partie im Schnitt, in Hoffenheim und gegen Mainz waren es nur je fünf. Weil der BVB dazu nur 23,7 Prozent seiner Torchancen nutzt und in dieser Kategorie nur biederes Mittelmaß darstellt, blieben zuletzt die Ergebnisse aus. „Wir haben verschiedene Dinge nicht richtig gemacht“, sagt Klopp, „das ist uns nicht entgangen.“ An allzu vielen Stellschrauben müsse er dennoch nicht drehen. „Wir fühlen uns gut und haben zu 100 Prozent das Gefühl, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.“ Fruchten die gegen Hannover, das „seine historisch beste Saison spielt“, wie Klopp respektvoll wertet, nicht, könnte es tatsächlich noch mal eng werden. Noch ist das reine Spekulation. 

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