BVB will in der kommenden Saison den Meistertitel gewinnen - und noch mehr als das

Borussia Dortmund

Primäres Ziel für Borussia Dortmund ist in der neuen Saison die Deutsche Meisterschaft. Doch der BVB könnte sich noch mehr als „nur“ den Titel sichern.

Dortmund

, 11.07.2019, 12:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB will in der kommenden Saison den Meistertitel gewinnen - und noch mehr als das

Kommende Saison will der BVB die Schale nach Dortmund holen. © dpa

Der Meistertitel. Das ist das klare Ziel des BVB. Und: Die Dortmunder wollen ihre Position als klare Nummer zwei in Deutschlands Profifußball hinter den Bayern zementieren. Holt der BVB 18 Punkte mehr als Werder Bremen, ist es geschafft.

„Der BVB sollte idealerweise der zweite Leuchtturm im deutschen Fußball sein. Das hat nicht nur mit sportlichem Erfolg, sondern auch mit Strahlkraft zu tun.“ Das sagte jüngst BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Und Watzkes Wunsch wird wohl alsbald Wirklichkeit. Denn die Ewige Tabelle der Fußball-Bundesliga lügt nicht. Dort hinein fließen seit 1963 alle Ergebnisse im deutschen Oberhaus.

Bayern führt unangefochten

Wenig überraschend, dass der FC Bayern die Tabelle unangefochten anführt. Kein anderer Klub hat mehr als 1000 Siege gefeiert, kein anderer hat mehr als 4000 Tore geschossen. Mit gesammelten 3687 Punkten (im Schnitt glatte zwei Zähler pro Partie) thront der Rekordmeister ganz oben. Dahinter mit 2824 Zählern: Werder Bremen. Der Zweite der Ewigen Tabelle spürt aber jetzt einen hungrigen Verfolger im Nacken, der unbedingt seinen Status als Nummer zwei im deutschen Fußball untermauern möchte: Borussia Dortmund.

BVB will in der kommenden Saison den Meistertitel gewinnen - und noch mehr als das

© transfermarkt.de

Der BVB hat in den letzten Jahren mächtig aufgeholt und schickt sich nun sogar an, in der neuen Saison Platz zwei zu erobern. Nur noch 18 Punkte müssen die Schwarzgelben (2806 Punkte) auf Bremen (2824 Punkte) gutmachen, dann ziehen sie an den Hanseaten vorbei. Werder hat 18 Punkte Vorsprung, der BVB aber schon jetzt das weitaus bessere Torverhältnis. Dank seiner Abwehr. Denn sowohl Werder als auch Dortmund haben bislang in ihrer Bundesliga-Historie 3132 Tore erzielt, die Borussia hat aber 223 Treffer weniger kassiert.

BVB dürfte Werder überholen

Legt man die Vorsaison und die Ambitionen beider Klubs zugrunde, so dürfte sich der BVB spätestens im Endspurt der Saison Rang zwei schnappen. In der Spielzeit 2018/19 heimste der BVB 23 Punkte mehr ein als der SV Werder. 16 Siege fehlen der Borussia noch, um als zweiter Klub der Geschichte die Schallmauer von 800 Bundesliga-Siegen zu durchbrechen. Auch das klingt machbar. Für Statistikfreunde: Was den Punkteschnitt angeht, ist die Borussia bereits Zweiter der Ewigen Tabelle. Der BVB verbuchte 1,59 Punkte pro Erstligaspiel, Bremen nur 1,51 Punkte.

Den Blick in den Rückspiegel kann sich der BVB übrigens getrost schenken. Denn der Viertplatzierte und Fünftplatzierte der Ewigen Tabelle können derzeit keinen einzigen Zähler sammeln. Sie spielen nur in der zweiten Liga - der Hamburger SV und der VfB Stuttgart. Und der Status als Nummer eins im Ruhrgebiet ist der Borussia ohnehin auf viele Jahre sicher: Schalke 04 ist Siebter und hat satte 329 Punkte weniger auf dem Konto als der BVB. Der nächste Revierklub im Ranking: Der derzeitige Zweitligist VfL Bochum auf Platz 13.

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