BVB-Youngster sind bereit für nächsten Karriere-Schritt

Koch als Vorbild

Sie sind jung, hochtalentiert, ambitioniert und Dortmunds Versprechen für die Zukunft. Und sie sind bereit für den nächsten Schritt: Marco Stiepermann, Daniel Ginczek, Lasse Sobiech und Marc Hornschuh.

DORTMUND

von Von Matthias Dersch und Harald Gehring

, 27.04.2011, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Denkt über eine Ausleihe nach: Marc Hornschuh.

Denkt über eine Ausleihe nach: Marc Hornschuh.

Die 20-Jährigen sind allesamt mit Profi-Verträgen ausgestattet, kamen bei den Bundesliga-Kickern des BVB jedoch bislang nur sporadisch (Stiepermann) bzw. gar nicht zum Einsatz (Sobiech, Hornschuh, Ginczek). Nun wollen sie ihr Glück in der Fremde versuchen. Als Leihspieler – ganz wie ihr großes „Vorbild“ Julian Koch. Der ebenfalls 20-jährige Rechtsverteidiger hatte sich im vergangenen Sommer an den MSV Duisburg ausleihen lassen und entwickelte sich dort binnen Rekordzeit zu einem der besten Spieler der zweiten Bundesliga.Erste Gespräche mit Sasic „Jule ist schon ein Vorbild für mich, denn er hat gezeigt, wie es laufen kann“, meint Hornschuh, „bis zu seiner schweren Knieverletzung war es ein perfektes Jahr für ihn“. Auch Ginczek meint: „Natürlich habe ich bei Jule genau hingeschaut. Auch ich würde gern zeigen, dass ich mich in der zweiten Liga durchsetzen kann.“ Er favorisiere derzeit – wie Koch damals – den MSV Duisburg. „Erste Gespräche mit Trainer Milan Sasic habe ich bereits geführt. Er hat mir meine Perspektiven aufgezeigt.“ Ob der BVB ihn ziehen lässt, sei jedoch noch offen. „Ich habe noch kein Signal erhalten.“ Auch Marco Stiepermann und Marc Hornschuh hängen noch in der Warteschleife, doch auch sie haben bereits Angebote aus dem Unterhaus vorliegen.Sobiech spricht mit Hyballa Etwas weiter sind die Planungen bei Lasse Sobiech. Der Innenverteidiger hat von BVB-Sportdirektor Michael Zorc „grünes Licht“ bekommen. Er darf sich einen Leih-Klub suchen. Erste Gespräche mit Alemannia Aachens Coach Peter Hyballa hat Sobiech bereits geführt. „Beim BVB ist es momentan schwer, als Jugendspieler in die erste Elf zu rutschen, wenn man nicht Mario Götze ist“, erklärt der Youngster, warum es so viele aus Dortmunds U 23 derzeit zu anderen Klubs zieht. Ob der BVB sie jedoch auch ziehen lässt, dürfte sich in den nächsten zwei bis vier Wochen entscheiden.

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