Corona-Infektion: Akanji zurück in Dortmund - wann darf er wieder spielen?

mlzBorussia Dortmund

Fünf Tage nach seinem positiven Corona-Test ist Manuel Akanji nach Dortmund zurückgekehrt. Doch wann darf der Schweizer wieder für den BVB spielen?

Dortmund

, 12.10.2020, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der BVB-Abwehrspieler darf jedoch noch keinen Kontakt zu seinen Teamkollegen haben. Denn: Nach Informationen der Ruhr Nachrichten ist Akanji zwar weiter symptomfrei, er steckt aber erst einmal in häuslicher Isolation.

Der BVB steht in Kontakt mit den Gesundheitsbehörden

Die Verantwortlichen der Borussia stehen bereits in Kontakt mit den Gesundheitsbehörden in Dortmund, um den Fahrplan für Akanji für die nächsten Tage abzustimmen. Wie lange muss der 25-Jährige noch in Isolation bleiben? Wann kehrt er zurück ins BVB-Training? Antworten auf diese drängenden Fragen hat die Borussia am Montag zwar noch nicht bekommen, nach Informationen der Ruhr Nachrichten ist der Einsatz Akanjis am Samstag im Bundesligaspiel in Hoffenheim aber höchst unwahrscheinlich.

Das Coronavirus war beim Schweizer Nationalverteidiger am 7. Oktober - kurz vor der Partie gegen Kroatien - festgestellt worden, die Tests aller anderen Spieler und Betreuer des Nationalteams waren negativ ausgefallen. Akanji, der zuvor auch in Dortmund negativ getestet worden war, wurde daraufhin umgehend von seinen Teamkollegen im Hotel in St. Gallen isoliert und erhielt am Wochenende schließlich die Genehmigung, zu seiner Familie nach Dortmund zu reisen und hier auf grünes Licht der Behörden zu warten.

Zagadou und Can fehlen dem BVB in der Champions League

Sollte Akanji aufgrund der verhängten Isolation dem BVB nicht nur in Hoffenheim, sondern auch drei Tage später zum Champions-League-Start bei Lazio Rom fehlen, könnte das die Borussia in personelle Schwierigkeiten bringen. Denn für die Partie in Rom fallen bereits die Defensivkräfte Dan-Axel Zagadou (verletzt) und Emre Can (Rotsperre aus dem Achtelfinal-Rückspiel in Paris aus der Vorsaison) sicher aus. In Mats Hummels wäre dann nur noch ein gelernter Innenverteidiger einsatzbereit.

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