Daniel Farkes Zukunft beim BVB II weiterhin offen

Zäh wie Kaugummi

Mittlerweile ist die Sache zäh wie Kaugummi. Gibt‘s was Neues in puncto Vertragsverlängerung, Daniel Farke? "Wir sind in Gesprächen", sagt der BVB-II-Trainer dann, der diese Frage von Woche zu Woche häufiger gestellt bekommt. "Es sind gute, vertrauensvolle Gespräche. Zum Stand der Verhandlungen werde ich aber keine Wasserstandsmeldungen abgeben."

DORTMUND

, 12.05.2017, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Daniel Farkes Zukunft beim BVB II weiterhin offen

Geht er oder bleibt er? Daniel Farkes Vertrag beim BVB II läuft diesen Sommer aus.

Ursprünglich sollte bis Ostern Klarheit herrschen, wie es mit dem 40-Jährigen, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft, ab Sommer weitergeht. Daraus wurde nichts. Das Thema zog und zieht sich. Vergangene Woche hieß es, die Entscheidung falle diese Woche, am Donnerstag hieß es, einen genauen Termin, wann die Entscheidung feststehe, gebe es nicht. Heute soll wohl wieder gesprochen werden.

Gespräche führt Michael Zorc

„Ich bin kein Hellseher. Ich weiß nicht, wann die Entscheidung fällt“, sagt BVB-II-Manager Ingo Preuß. Also geht er inzwischen pragmatisch mit dem Thema um: "Wenn es funktioniert, dann freue ich mich. Wenn es nicht funktioniert, dann habe ich noch fünf Wochen Zeit, um einen Nachfolger für Daniel zu finden." Es ist keine Situation, die sich ein Kadermanager malen würde, wenn man ihm Stift und Zettel reicht.

Unter dem Strich bleibt für Preuß nur Warten. Denn die Gespräche mit Farke führt Michael Zorc persönlich. Schon im März hatte der BVB-Sportdirektor erklärt, dass Farke "hervorragende Arbeit" leiste und der Klub „gerne mit ihm weitermachen“ würde. Doch eine Einigung zwischen beiden Parteien lässt weiter auf sich warten. Farke stecke „im Abwägungsprozess“, so nennt es Zorc. Auf der einen Seite gebe es Interesse anderer Klubs, auf der anderen Seite wisse Farke aber auch, "was er an uns hat".

"Verhältnis zur Mannschaft ist absolut top"

Geht es nach der Mannschaft, soll der Trainer an der BVB-II-Seitenlinie auch in der kommenden Spielzeit Daniel Farke heißen. Das sagt zumindest Massih Wassey: "Ich glaube, jeder in unserem Team wünscht sich, dass der Trainer bleibt." Daran hätten auch die mitunter enttäuschenden Ergebnisse in der Rückrunde nichts geändert.

"Die Qualität des Trainers steht völlig außer Frage. Das Verhältnis zur Mannschaft ist absolut top", sagt der Mittelfeldspieler. Die ungeklärte Situation in der kommenden Saison sei zwar "ab und zu Thema" in der Kabine, "aber wir sprechen jetzt auch nicht jeden Tag darüber".

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