"Das passt wie die Faust aufs Auge"

DORTMUND Die Zeichen deuten auf Vertragsverlängerung. Es steht nur noch der Faktor Zeit zwischen der Unterschrift von Trainer Jürgen Klopp und dem neuen Kontrakt.

von Von Thomas Schulzke

, 05.03.2009, 22:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
"Das passt wie die Faust aufs Auge"

Jürgen Klopp fühlt sich in Dortmund wohl und wird wohl seinen Vertrag vorzeitig verlängern.

Hans-Joachim Watzke hat die Verhandlungen vorangetrieben, hat einen genauen Fahrplan vor Augen. „Wir wollen uns noch vor der neuen Saison mit ihm einigen“, sagt Watzke, der somit unnötigen Diskussionen aus dem Weg gehen will. „Denn ansonsten werden Stimmen laut, dass wir mit einem Trainer in die neue Saison gehen, dessen Vertrag ausläuft.“ Klopp steht seit Juli 2008 auf der Gehaltsliste des BVB. Sein Vertrag läuft noch bis 2010. Deshalb verspürt der Trainer keinerlei Druck. „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich hier morgen gehen muss. Deshalb ist es mir egal, ob ich im Mai oder Juni verlängere.“ Der Coach setzt seine Prioritäten auf die Planungen für die nächste Saison: „Wir drehen aktuell an jedem Rad.“

Die Personalfrage wird ein Bestandteil der zweiten Verhandlungsrunde werden. „Am Ende geht es doch darum, welche Perspektive man Jürgen Klopp in Sachen Spielermaterial geben kann. Aber wir werden uns schon einigen, denn was zusammengehört, soll man nicht trennen“, sagt Kosicke. Das trifft nach dem Hoffenheim-Spiel auch auf das Manndecker-Duo Felipe Santana/Neven Subotic zu. Es harmonierte gut, ließ Demba Ba und Boubacar Sanogo kaum Raum, geschweige denn Torchancen. „Felipe hat ein richtig gutes Spiel gemacht, Neven Subotic ein deutliches besseres als in den Wochen zuvor. Wenn beide noch einen Schritt nach vorne machen, sind wir gut aufgestellt“, betont Klopp.

Deshalb macht er sich keine Sorgen vor „Tor-Ungeheuer“ Mario Gomez. Stuttgarts Stürmer hat schon wieder 13 Treffer auf seinem Konto. Im Jahr 2009 traf er allein sechsmal. Klopp: „Ganz auszuschalten ist er sicher nie, denn wir werden es bis Samstag nicht schaffen, aus ihm einen schlechteren Spieler zu machen.“ 

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