Borussia Dortmund

Den BVB-Fans fehlte bei Lucien Favre die Emotionalität

Lucien Favre als BVB-Trainer zu entlassen, war die richtige Entscheidung. So sieht es zumindest die Mehrheit der Fans von Borussia Dortmund. Bei Edin Terzic gehen die Meinungen auseinander.
Edin Terzic (l.) übernimmt das Amt des BVB-Cheftrainers von Lucien Favre. Die Entlassung Favres halten die meisten Fans für die richtige Entscheidung. © imago / Horstmüller

In den sozialen Medien haben sich seit am Sonntag viele BVB-Anhänger zur Entlassung von Lucien Favre geäußert. Der überwiegende Tenor: Favre ist ein guter Trainer, aber in Dortmund passte es einfach nicht. Viele Fans bemängeln vor allem die fehlende Emotionalität des Schweizers. In einer Umfrage der Ruhr Nachrichten, bei der mehr als 6000 User teilgenommen haben, stimmten 88 Prozent der BVB-Entscheidung zu.

BVB-Fans nehmen auch die Mannschaft in die Pflicht

Die Meinungen zu dessen Nachfolger Edin Terzic gehen hingegen auseinander, viele sehen ihn aktuell als Zwischenlösung und hoffen zur nächsten Saison auf einen erfahreneren Trainer, andere haben die Hoffnung, dass er sich über den Sommer hinaus auf dem Cheftrainer-Posten behauptet.

In die Pflicht nehmen viele Fans auch die Mannschaft – denn Schuld sei an den zuletzt wenig überzeugenden Auftritten und Ergebnissen nicht nur der Trainer. Eine Auswahl an Kommentaren, die uns bei Facebook erreicht haben:

  • Christian Kretschmar: „Diese Entscheidung war überfällig. Favre hat es fertiggebracht, aus einer Top-Mannschaft einen mittelklassigen Europacup-Anwärter zu machen.“
  • Florian Psikus: „Favre ist taktisch und fachlich sicher nicht verkehrt. Aber auf der menschlichen und emotionalen Ebene reicht es bei ihm nicht für einen Verein, wie wir es sind. Der Wille, alles zu geben, fehlt seit Monaten. Terzic könnte genau die Art Trainer sein, die Dortmund braucht.“
  • Marko Stege: „Diese Entscheidung kommt zu spät, viele Spieler haben sich dahinter versteckt.“
  • Anna Sofia Behrens: „Da Mannschaft und Trainer nicht mehr eins waren, blieb nicht mehr viel anderes übrig als die Trennung. Gefragt ist jetzt auch die Mannschaft – mehr denn je.“
  • Rüdiger Terpe: „Für mich war gerade das Spiel gegen Stuttgart eine klare Arbeitsverweigerung und ein bewusstes Herbeiführen zum Rauswurf von Favre.“

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