Mats Hummels muss sein Pflichtspiel-Comeback für den BVB verschieben

Supercup

Für Mats Hummels sollte der Supercup zum Stimmungstest werden - doch der BVB-Rückkehrer muss angeschlagen passen. Kurios: Vier der fünf Neuzugänge sind aktuell nicht spielfähig.

Dortmund

, 03.08.2019, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mats Hummels muss sein Pflichtspiel-Comeback für den BVB verschieben

Muss sein Pflichtspiel-Comeback für den BVB wohl verschieben: Mats Hummels. © Guido Kirchner

Erstes Pflichtspiel für seinen neuen Klub seit drei Jahren, Wiedersehen mit dem einstigen Verein - für keinen Spieler wäre der Supercup brisanter als gewesen für Mats Hummels. Doch der BVB-Rückkehrer muss angeschlagen passen. Derzeit sind vier der fünf Dortmunder Neuzugänge nicht spielfähig. Neben Hummels fehlen Julian Brandt (Adduktorenprobleme), Thorgan Hazard (Sprunggelenksprobleme) und Mateu Morey (Schulterverletzung). Nico Schulz steht als einziger Neuling heute Abend in der Startelf.

Kehl: „Die BVB-Fans haben ein gutes Gespür“

Nach Einschätzung von Sebastian Kehl wird es Hummels schnell gelingen, auch die ihm weniger wohlgesonnenen Anhänger zu besänftigen. „Den einen oder anderen wird Mats durch seine Leistung überzeugen“, sagte Kehl, „außerdem haben die Fans ein gutes Gespür dafür, dass sie uns nicht helfen, wenn sie einzelne Spieler auspfeifen.“

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Bei seinen Mitspielern genießt der Weltmeister von 2014 auf Anhieb viel Respekt. „Er ist ein Topspieler. Er hat viel Ruhe in seinem Spiel. Er gewinnt fast alle Zweikämpfe und hat mit und ohne Ball viel Selbstvertrauen“, schwärmte Mittelfeldspieler Thomas Delaney.

Favre: „Er ist bisher sehr diskret“

Wie schon in seiner ersten Zeit beim BVB, in der er eine Erfolgsära mitprägte und zwei Meisterschaften (2011/2012) gewann, ist dem 30 Jahre alten Hummels eine Rolle als Leitwolf zugedacht. Nach Einschätzung von Trainer Lucien Favre könnte der bisher eher stille Routinier, der seit seiner Rückkehr Medienkontakte meidet, innerhalb der Mannschaft ruhig noch etwas forscher auftreten: „Er ist bisher sehr diskret“, sagte der Schweizer Fußball-Lehrer mit einem verschmitzten Lächeln.

Mit dpa-Material

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