Der "Welttorjäger" trifft jetzt auch für den BVB in Serie

Lucas Barrios

DORTMUND Lucas Barrios belächelt spätestens jetzt niemand mehr. Wochenlang sah sich der Argentinier, der vor seinem Wechsel nach Europa im Sommer 2009 für Colo Colo in Chile gespielt hatte, dem Spott der Medien ausgesetzt. „Welttornixjäger“ lästerte das Boulevard. Aber das ist nun vorbei.

von Von Sascha Fligge

, 23.10.2009, 23:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alle stehen auf "Lucas": Dortmunder Spielertraube nach der Führung in Leverkusen.

Alle stehen auf "Lucas": Dortmunder Spielertraube nach der Führung in Leverkusen.

  Mindestens genauso wichtig wie Barrios' Trefferquote ist für Klopp die Tatsache, dass der Südamerikaner physisch zugelegt hat, für einen Stürmer ordentliche Zweikampfbilanzen aufweist, den Ball inzwischen auch in schwierigen Situationen behaupten kann und ihn immer wieder präzise weiterverarbeitet. „Ich stelle mich jeden Tag ein bisschen mehr auf den deutschen Fußball ein“, sagt Barrios. Und das sieht man.   „Lucas merkt jetzt selber, dass der sein Körper viel mehr hergibt als er in Chile abrufen musste“, sagte Klopp in Leverkusen. Vielleicht ist das die prägende Erkenntnis der vergangenen Wochen.

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