Die Lust auf Titel ist da! Der BVB hat sein Limit noch nicht in Sichtweite

mlzKommentar

Borussia Dortmund besteht den ersten Härtetest der neuen Saison mit Bravour. Beim 2:0 im Supercup sind Gier und Lust zu spüren. Und die Erkenntniss: Dieser BVB hat sein Limit noch nicht in Sichtweite.

Dortmund

, 04.08.2019, 01:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit dem Ergebnis dieses Spiels konnten beide Seiten etwas anfangen. Der BVB, der nach dem 2:0 die Gewissheit mitnimmt, erst einmal gut aufgestellt zu sein für den ausgerufenen Zweikampf um den Titel. Und Bayern-Trainer Nico Kovac, dem das Resultat helfen wird, um weiter Druck auf die Vereinsführung zu machen.

In der BVB-Kabine wurde der Platz knapp

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Dass die Bayern personell noch zulegen müssen, wissen ja alle. Es zeigte sich während des Spiels beim Blick auf die Münchner Ersatzbank, wo Kovac einige unbekannte Nachwuchsspieler platziert hatte, ganz anders als auf der Gegenseite. Für die Dortmunder Spieler in Zivil, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht einmal zum BVB-Kader zählten und in den Katakomben in die Kabine drängten, um den Mitspielern zu gratulieren, wurde der Platz knapp.

Was ist dieses Resultat nun wert? Auch wenn klar erkennbar war, dass dieser Supercup weit mehr war als ein beliebiger Test kurz vor dem Start in die Saison und die Borussia für sich reklamieren kann, diesen mit Bravour bestanden zu haben, gibt die Partie doch allenfalls erste kleine Hinweise. Arbeit haben beide Seiten noch vor sich. Den Mut, den der BVB anders als im Meisterschaftsspiel in München Anfang April von Beginn an auf den Rasen brachte, muss die Mannschaft konservieren. Ihn auch zu zeigen, wenn es in München um wichtige Punkte geht, wenn der Widerstand noch größer sein wird, das ist dann noch einmal eine andere Herausforderung.

Der BVB ist noch lange nicht am Limit

Doch vieles sieht schon gut aus im Spiel von Borussia Dortmund. Die Gier ist wieder da, die spielerischen Fähigkeiten waren ohnehin nie weg. Die Lust ist zu spüren. Die Lust auf Siege, die auf Titel. Und wenn vier der fünf Neuzugänge des Sommers noch gar nicht im Kader standen, darf man gewiss sein, dass diese Mannschaft ihr Limit noch nicht einmal in Sichtweite hatte.

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Supercup-PK mit Lucien Favre und Niko Kovac

Lucien Favre wird den Blick in die allzu ferne Zukunft verweigern. Das ist auch richtig so, denn nicht zuletzt die vergangene Saison hat ja gezeigt, dass man einen langen Atem haben muss, um durchzuziehen, um am Ende dann auch wirklich oben zu stehen. Um in diesem Bild zu bleiben: Der BVB hat zumindest schon einmal ganz tief Luft geholt. Darauf lässt sich aufbauen.

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