Diego Klimowicz kehrt zu seinem Ex-Klub zurück

Dortmund gegen Bochum

BOCHUM Als ehemaliger BVB-Spieler ist VfL-Angreifer Diego Klimowicz vor dem B1-Derby ein gefragter Mann. Doch den routinierten Argentinier machen die Fragen der Journalisten schon längst nicht mehr nervös.

von Von Uli Kienel

, 16.10.2009, 16:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach einigen Behandlungsmaßnahmen in den vergangenen Tagen (verspannter Rücken und leicht gezerrte Oberschenkelmuskulatur) und reduziertem Trainingsumfang darf Bochums Argentinier davon ausgehen, am Sonntagabend in der Startaufstellung des VfL Bochum zu stehen. „Ich habe zuletzt gut mit der Mannschaft trainiert. Es ist soweit alles mit meinem Körper okay“, erklärte der Argentinier in Angriffslaune. Was den sonntäglichen Vergleich zwischen der favorisierten Borussia und den als Außenseiter nach Dortmund kommenden Bochumern angeht, bewertet Diego Klimowicz die Dinge relativ nüchtern: „Ich denke, dass wir in der Lage sind, wenigstens einen Punkt aus Dortmund mitzunehmen. Wir haben schon in Nürnberg gezeigt, dass wir auch auswärts wichtige Spiele gewinnen können.“

Torschütze beim wichtigen 1:0-Erfolg an der Noris war im übrigen Klimowicz selbst. Darauf angesprochen, dass der BVB und der VfL am Sonntag die selben Ziele verfolgen und nicht ein zweites Revierderby in Serie verlieren möchten (sowohl der VfL als auch der BVB verloren schon gegen Schalke), antwortete der VfL-Angreifer für seine Verhältnisse fast schon übermütig: „Okay, dann nehmen wir nicht nur einen, sondern drei Punkte aus Dortmund mit.“ Dass er unter nicht gerade erfreulichen Umständen den BVB verließ, weil Trainer Jürgen Klopp auf andere Stürmer statt auf Klimowicz setzte, ist für den VfL-Angreifer auch angesichts des bevorstehenden Derbys absolut kein Thema mehr. „Dazu ist damals genug gesagt und geschrieben worden. Jetzt interessiert mich nur noch der VfL.“

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