Dreharbeiten zum Film über BVB-Gründung haben begonnen

Im ehemaligen Wildschütz

Drei BVB-Fans verfilmen unter dem Titel "Franz Jacobi und die Wiege des BVB" die Gründungsgeschichte von Borussia Dortmund. Am Donnerstag haben sie mit den Dreharbeiten begonnen - an einem historischen Ort. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Projekt.

DORTMUND

, 25.09.2014, 15:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Dreharbeiten zum Franz-Jacobi-Filmprojekt sind gestartet. Vor der Kamera: Borsigplatz-Expertin Annette Kritzler.

Die Dreharbeiten zum Franz-Jacobi-Filmprojekt sind gestartet. Vor der Kamera: Borsigplatz-Expertin Annette Kritzler.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Erster Drehtag vom Franz-Jacobi-Filmprojekt

Drei BVB-Fans drehen einen Film zur Gründungsgeschichte von Borussia Dortmund. Die Dreharbeiten des Franz-Jacobi-Filmprojekts haben am Donnerstag an der historischen Gründungsstätte des BVB begonnen. Wir waren dabei und zeigen Eindrücke.
25.09.2014
/
Eindrücke vom ersten Drehtag: Annette Kritzler vor der Kamera.© Foto: Dieter Menne
Kamermann Sebastian Bruns und einer der Projektleiter, Marc Quambusch, bei der Arbeit.© Foto: Jana Schoo
Die Dreharbeiten zum Franz-Jacobi-Filmprojekt sind gestartet.© Foto: Dieter Menne
Das ist der Spiegelsaal des Wildschützes, so wie er heute aussieht. Hier wurde der BVB am 19. Dezember 1909 von 18 Männern gegründet.© Foto: Jana Schoo
Gefilmt wird unter anderem in der BVB-Gründungsstätte im ehemaligen Wildschütz am Borsigpplatz.© Foto: Dieter Menne
Spaß am Drehort© Foto: Dieter Menne
Annette Kritzler weiß alles über den Borsigplatz. Sie war die erste Interviewpartnerin für den Film.© Foto: Jana Schoo
Annette Kritzler im Interview.© Foto: Jana Schoo
Annette Kritzler im Interview.© Foto: Jana Schoo
So sieht das Filmset in der ersten Etage des ehemaligen Wildschütz, dem BVB-Gründungsort, aus.© Foto: Jana Schoo
Der ehemalige Spiegelsaal aus einer anderen Perspektive.© Foto: Jana Schoo
Der Raum wird aktuell saniert.© Foto: Jana Schoo
Und das ist das Treppenhaus, das noch eher an frühere Zeiten erinnert.© Foto: Jana Schoo
Und noch ein Blick ins Treppenhaus.© Foto: Jana Schoo
Das Gebäude im Jugendstil an der Oesterholzstraße 60 hat Heinrich Trott gebaut. Früher hattet es noch kleine Türmchen. Heute ist hier nicht mehr das Lokal Wildschütz, sondern eine Pommesbude.© Foto: Jana Schoo
Schlagworte

"Bombastisch", sagt Jan-Henrik Gruszecki. "Der BVB hat sich vorbildlich verhalten", ergänzt Marc Quambusch. 50.000 Euro hat der Verein den Filmemachern für ihr Projekt gespendet, außerdem hat der BVB sie dabei unterstützt, weitere Sponsoren zu gewinnen.

Franz Jacobi war einer der 18 Gründungsväter von Borussia Dortmund. Und er war die treibende Kraft. Von 1910 bis 1923 war er Präsident des BVB. In seinem Leben drehte sich alles um den BVB. "Er war selbstbewusst, durchsetzungsfähig und einem Ziel vor Augen", sagt Historikerin Annette Kritzler während der Dreharbeiten über Jacobi.

Das verrät Marc Quambusch im Gespräch:  

Vor allem von Historikern und Zeitzeugen beziehungsweise Verwandten der Gründungsväter. Sie haben alte Bilder und Material gesammelt. Mehrere hundert Fotos sind zusammengekommen und 300 Seiten Rechercheergebnisse. Daraus hat ein externer Drehbuchautor dann ein 50-seitiges Skript erstellt.

Das erklärt Marc Quambusch im Gespräch: 

? Das sind Historiker wie Borsigplatz-Expertin Annette Kritzler. Oder auch Menschen, die Franz Jacobi kannten, zum Beispiel dessen Schwiegertochter Gisela Jacobi. Insgesamt sind es zwölf Gesprächspartner.

Gedreht wird vor allem an den historischen BVB-Orten in Dortmund: an der Dreifaltigkeitskirche, am Borsigplatz und im ehemaligen Wildschütz. Die Interviews etwa wurden in der ersten Etage des Hauses an der Oesterholzstraße 60 aufgenommen - hier befand sich früher der Spiegelsaal, in dem der BVB am 19. Dezember 1909 gegründet wurde. In unserer Fotostrecke zeigen wir, wie dieser historische Ort heute aussieht:

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Erster Drehtag vom Franz-Jacobi-Filmprojekt

Drei BVB-Fans drehen einen Film zur Gründungsgeschichte von Borussia Dortmund. Die Dreharbeiten des Franz-Jacobi-Filmprojekts haben am Donnerstag an der historischen Gründungsstätte des BVB begonnen. Wir waren dabei und zeigen Eindrücke.
25.09.2014
/
Eindrücke vom ersten Drehtag: Annette Kritzler vor der Kamera.© Foto: Dieter Menne
Kamermann Sebastian Bruns und einer der Projektleiter, Marc Quambusch, bei der Arbeit.© Foto: Jana Schoo
Die Dreharbeiten zum Franz-Jacobi-Filmprojekt sind gestartet.© Foto: Dieter Menne
Das ist der Spiegelsaal des Wildschützes, so wie er heute aussieht. Hier wurde der BVB am 19. Dezember 1909 von 18 Männern gegründet.© Foto: Jana Schoo
Gefilmt wird unter anderem in der BVB-Gründungsstätte im ehemaligen Wildschütz am Borsigpplatz.© Foto: Dieter Menne
Spaß am Drehort© Foto: Dieter Menne
Annette Kritzler weiß alles über den Borsigplatz. Sie war die erste Interviewpartnerin für den Film.© Foto: Jana Schoo
Annette Kritzler im Interview.© Foto: Jana Schoo
Annette Kritzler im Interview.© Foto: Jana Schoo
So sieht das Filmset in der ersten Etage des ehemaligen Wildschütz, dem BVB-Gründungsort, aus.© Foto: Jana Schoo
Der ehemalige Spiegelsaal aus einer anderen Perspektive.© Foto: Jana Schoo
Der Raum wird aktuell saniert.© Foto: Jana Schoo
Und das ist das Treppenhaus, das noch eher an frühere Zeiten erinnert.© Foto: Jana Schoo
Und noch ein Blick ins Treppenhaus.© Foto: Jana Schoo
Das Gebäude im Jugendstil an der Oesterholzstraße 60 hat Heinrich Trott gebaut. Früher hattet es noch kleine Türmchen. Heute ist hier nicht mehr das Lokal Wildschütz, sondern eine Pommesbude.© Foto: Jana Schoo
Schlagworte

Von der Recherche bis zur Umsetzung sind es an die 100 Beteiligten, sagen die drei Projektleiter. 

Es wird eine 90-minütige Dokumentation.

Die Filmemacher haben sich eine Deadline gesetzt. Marc Quambusch verrät, für wann:   Damit sie dieses Ziel auch erreichen, wird der Film parallel zu den Dreharbeiten schon geschnitten. Die Premiere soll auf jeden Fall in Dortmund stattfinden - ein genauer Ort steht noch nicht fest.

Jetzt lesen

 

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt