"Dürfen jetzt nicht nachlassen"

Interview mit Hans-Joachim Watzke

MÖNCHENGLADBACH Die Erleichterung über das Ende der Negativserie in der Bundesliga war BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach der Partie im Borussia-Park anzumerken. Ob der Sieg als Befreiungsschlag taugt, ließ Watzke aber offen.

von Von Dirk Krampe

, 03.10.2009, 22:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
KGaA-Boss Hans-Joachim Watzke.

KGaA-Boss Hans-Joachim Watzke.

Dennoch mussten Sie bis zum Schluss zittern… Watzke: Ja, wir hätten früher das zweite Tor machen müssen, da hatten wir einige klare Chancen.

Dennoch mussten Sie bis zum Schluss zittern… Watzke: Ja, wir hätten früher das zweite Tor machen müssen, da hatten wir einige klare Chancen.

Ein erster Schritt aus der Krise? Watzke: Wenn man in einer Situation ist wie wir, musst du einfach weiter an dich glauben. Es ist doch normal, dass man da nicht hierher fährt und den Gegner 90 Minuten schwindelig spielt. Da musst du knochentrocken an dir arbeiten, und das haben wir getan.

Wie wichtig ist für Lucas Barrios persönlich sein Siegtreffer zum 1:0? Watzke: Er hat jetzt vier Pflichtspieltore. Damit kann er zufrieden sein, darauf können wir alle aufbauen.

Glauben Sie, dass der Sieg als Befreiungsschlag taugt? Watzke: Ich habe immer gesagt, dass man sich davon lösen muss, die Welt nach ein paar nicht gewonnenen Spielen in den schwarzesten Farben zu malen, auf der anderen Seite darf der Sieg natürlich nicht dazu führen, dass wir nachlassen. Wir dürfen uns jetzt ein, zwei Tage über den Sieg freuen, danach muss die volle Konzentration Bochum gelten.

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