"Ein Zeichen der Reife"

Subotic im Interview

Zehn zu null Torschüsse vermerkten die Fußballanalysten während der finalen 30 Minuten von Hamburg für den Bundesliga-Tabellenführer – Zeichen einer furiosen zweiten Hälfte, an deren Ende Dortmunds 1:1 durch Jakub Blaszczykowski (90. +2) stand.

HAMBURG

von Aufgezeichnet von Sascha Fligge

, 09.04.2011, 17:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bissiges Duell: Ruud van Nistelrooy (l.) hatte gegen Neven Subotic häufig das Nachsehen.

Bissiges Duell: Ruud van Nistelrooy (l.) hatte gegen Neven Subotic häufig das Nachsehen.

Ja! Wir haben in der zweiten Hälfte zwar kaum gefährliche Szenen zugelassen, aber der Ausgleich fiel bis zur Nachspielzeit eben einfach nicht. Ich würde echt gern mal wissen, wie oft wir aus kürzester Distanz das Tor nicht getroffen oder den Ball an Pfosten oder Latte getreten haben.

Nein, der HSV verfügt schon über eine geile Mannschaft mit richtig coolen Typen wie Ze Roberto, Ben-Hatira oder Elia. Und Hamburg hat einen richtig guten Tag erwischt. Mit Blick auf den Spielverlauf und den sehr späten Treffer war es für uns ein gewonnener Punkt.

Nein, von Nervosität habe ich bei mir nichts bemerkt. Und ich glaube auch nicht, dass einer meiner Mitspieler gezittert hat.

Der Typ ist eine Rakete und hat Tricks ohne Ende drauf. Der spielt so stark, dass ich selbst nach den 90 Minuten nicht sagen kann, ob er ein Links- oder ein Rechtsfuß ist.

Die Art und Weise, wie wir diese Partien bis zum Schlusspfiff heruntergespielt haben, war ein Zeichen der Reife. Noch vor einem Jahr wären uns solche Comebacks nicht gelungen.

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