Ex-Borusse Kagawa trifft auf Sokratis

Duell bei der Weltmeisterschaft

Auf diese Stippvisite hatte das japanische Nationalteam ungeduldig gewartet. Shinji Kagawa und seine Mannschaftskollegen bekamen in ihrem Quartier nordwestlich von Sao Paulo Besuch von ihren Familien. Trainer Alberto Zaccheroni hieß den Anhang seiner "Blauen Samurai" in Itu willkommen.

Natal

18.06.2014, 22:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im ersten Spiel gegen die Elfenbeinküste unauffällig: Shinji Kagawa (r.).

Im ersten Spiel gegen die Elfenbeinküste unauffällig: Shinji Kagawa (r.).

Der Mittelfeldspieler von Manchester United war nach dem 1:2 gegen die Ivorer extrem unruhig gewesen. „Ich habe kaum schlafen können“, berichtete der 25-Jährige, dem zum Auftakt fast nichts gelungen war. „Offen gestanden, hatte ich das Gefühl, dass wir unser Spiel nicht aufziehen konnten, und ich persönlich konnte auch nichts ausrichten. Es war frustrierend.“ 

Kagawa ist neben Keisuke Honda, der mit seinem Führungstreffer gegen die Elfenbeinküste Hoffnungen auf einen Start nach Maß geweckt hatte, in der Offensive der Schlüsselspieler. Läuft's bei ihm nicht, läuft auch im Vorwärtsgang der Japaner wenig. „Wir dürfen nicht wieder die selben Fehler machen“, forderte nun Honda. Vor allem Tempo und Rhythmuswechsel fehlten im Team. 

Für die Griechen lautet das Motto erstmal: kein Tor kassieren. Nach der 0:3-Auftakt-Abfuhr stehen auch sie unter extremem Erfolgszwang. „Wir wollten auch gegen Kolumbien gewinnen, und diese Haltung wird sich auch nicht ändern. Wir hoffen, dass wir zu einem besseren Ergebnis kommen, denn Japan ist jetzt ein Spiel, das wir unter allen Umständen gewinnen müssen“, erklärte Stürmer Georgios Samaras. 

Wie tief die Angst sitzt, dass auch bei der dritten WM wieder nicht die K.o.-Runde herausspringen könnte, zeigte die Reaktion von Sokratis auf die Kritik aus der Heimat. „Die griechischen Fans sollten wissen, dass wir unsere Fehler als erstes erkennen. Es ist nicht richtig, dass in diesem Land immer alles sofort platt gemacht wird, gerade, wenn wir noch am Anfang einer wichtigen Sache stehen“, schrieb der 26-Jährige auf Facebook. 

 

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