Borussia Dortmund

Ex-BVB-Profi Mario Götze: „Hätte länger bei Kloppo bleiben sollen“

Der ehemalige BVB-Profi Mario Götze spricht offen über sein Verhältnis zu Jürgen Klopp und Dinge, die er anders hätte machen können. Glücklich ist er in Eindhoven trotzdem.
Der ehemalige BVB-Trainer Jürgen Klopp umarmt Mario Götze (r.). (Archiv) © picture alliance / dpa

Ex-BVB-Profi Mario Götze (28) hat nach seinem überraschenden Wechsel zum niederländischen Fußball-Erstligisten PSV Eindhoven im vergangenen Herbst große Ziele. Er wolle viel erreichen, sagte der Mittelfeldspieler dem „Eindhovens Dagblad“ (Montag): „Meister werden mit PSV, Zurückkehren in die Nationalmannschaft“.

Ex-BVB-Profi Mario Götze fühlt sich in Eindhoven „pudelwohl“

Er fühle sich in Eindhoven pudelwohl, sagte Götze. Die Entscheidung habe auch zu seiner Lebensphase gepasst. Götze war im Sommer zum ersten Mal Vater geworden. „Ich bin froh, total happy jetzt. Es gefällt mir echt sehr gut hier.“ Und er stehe nicht mehr so im Blickpunkt der Medien wie zuvor in der Bundesliga. „Das ist eine neue Erfahrung. Ein ziemlich schöne Begleiterscheinung.“

Mit etwas Wehmut blickt Götze aber auch auf seine erste Anstellung beim BVB (2010 – 2013) und den Wechsel zum FC Bayern München zurück. Ein Schritt, der für viel Wirbel sorgte. Aus heutiger Sicht hätte er nach eigenen Angaben diesen Schritt später vollziehen müssen – wegen BVB-Coach Jürgen Klopp.

Ex-BVB-Profi Götze über Klopp: „Es besteht ein Vertrauensverhältnis zwischen uns“

„Ich sehe ihn als einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Es besteht ein Vertrauensverhältnis zwischen uns“, sagt Götze über den ehemaligen BVB-Trainer. „Das Verhältnis zu Guardiola war eher geschäftsmäßig. Ich war gerade 21, als ich von Dortmund zu Bayern ging. Das gab natürlich einen Sturm der Begeisterung in der Öffentlichkeit. Im Nachhinein hätte ich länger bei Kloppo bleiben sollen, aber es war sicher kein Fehler, zu den Bayern zu gehen. Ich wollte mich selbst herausfordern, Peps Philosophie kennenlernen“, so Götze.

Im Oktober war Götze, der im WM-Finale 2014 das Siegtor erzielt hatte, überraschend nach Auslaufen seines zweiten Vertrages bei Borussia Dortmund (2016 – 2020) nach Eindhoven gewechselt. Er habe zuvor schon länger mit dem Gedanken gespielt, ins Ausland zu gehen, sagte er. Der deutsche Coach des Eredivisie-Vereins, Roger Schmidt, habe dann den Ausschlag gegeben. „Er sagte, dass die Situation bei PSV und der Zeitpunkt für mich ideal seien.“ Götze hatte zwar nach eigenen Worten „andere Optionen“ auch bei Spitzenklubs im Ausland und seinem Ex-Verein, dem FC Bayern. Doch dann fiel die Wahl auf Eindhoven. „Am letzten Tag der Transferperiode, 6. Oktober, haben meine Frau und ich beschlossen: Wir machen das.“

Mario Götze feierte ein schnelles Debüt in Eindhoven

Zwölf Tage später stand Götze dann erstmals für Eindhoven auf dem Platz. „Das Debüt kam schneller, als ich erwartet hatte“, sagte Götze jetzt. Insgesamt traf der Ex-Nationalspieler seitdem viermal für Eindhoven. Die PSV steht in der Liga hinter Rekordmeister Ajax Amsterdam auf Platz zwei und in der K.o.-Runde der Europa League.

Mit dpa-Material.

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