Ex-BVB-Profi Neven Subotic kritisiert Bundesliga-Neustart: „Zu früh“

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Der ehemalige BVB-Innenverteidiger Neven Subotic kritisiert den Neustart der Bundesliga. Der Profi von Union Berlin findet, die Wiederaufnahme sei zu früh.

Dortmund

, 08.05.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ex-BVB-Profi Neven Subotic kritisiert die Wiederaufnahme der Bundesliga.

Ex-BVB-Profi Neven Subotic kritisiert die Wiederaufnahme der Bundesliga. © Kirchner-Media

Neven Subotic ist einer der wenigen Fußballer, der seine Ansichten öfter nach außen trägt. Auch zur Wiederaufnahme der Fußball-Bundesliga hat der Ex-Profi von Borussia Dortmund und derzeitiger Innenverteidiger von Union Berlin eine klare Meinung. Der Liga-Neustart sei „zu früh“, sagte er in einem Interview mit der BBC.

Ex-BVB-Profi Neven Subotic kritisiert Liga-Neustart

Dass die Bundesliga-Profis wieder ins Training eingestiegen sind und Zweikämpfe führen dürfen, fühlt sich für den ehemaligen BVB-Verteidiger „schräg an“. Generell sieht der 31-jährige Subotic die Wiederaufnahme der Bundesliga kritisch. „Egal wann wir starten, es wird zu früh sein. Wenn wir in ein paar Wochen starten, wenn wir schon begonnen hätten, selbst wenn wir in ein paar Monaten starten, könnte es noch zu früh sein“, sagte er.

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Subotic hat aber auch Verständnis für das Handeln der DFL. „Für die Klubs geht es ums Geld, um nichts Anderes“, meinte Subotic. Es gehe allerdings darum, „den Job zu erledigen und das Beste daraus zu machen“. Für den Innenverteidiger geht es dabei mehr um Emotionen. „Das erste Spiel wieder mit Fans, das werde ich genießen. Das ist mein Ziel. Ich weiß nicht, wann es so weit sein wird, aber das ist meine Motivation“, sagte er.

Neven Subotic über Wiederaufnahme der Bundesliga: „Viel Risikomanagement“

Union-Profi Subotic kritisiert auch den Prozess auch an sich. „Wir waren eine der letzten Ligen, die unterbrochen haben. Seitdem gibt es den Versuch, so schnell wie möglich weiter zu machen“, sagte er und fügte an: „Es wird viel Risikomanagement sein. Wir müssen sehen, die Saison mit möglichst wenig Ausfällen zu Ende zu spielen.“

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