"Fall“ Piszczek: Watzke warnt vor „Panikmache“

Korruptionsskandal

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des deutschen Fußballmeisters Borussia Dortmund, will sich im Fall des polnischen BVB-Verteidigers Lukasz Piszczek weiter abwartend verhalten.

DORTMUND

16.08.2011, 12:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Piszczek war vom polnischen Verband PZPN vor gut zwei Wochen mit einer sechsmonatigen Sperre für die Nationalmannschaft belegt worden, weil er in der Saison 2005/2006 als Profi von Zaglebie Lubin in eine Spielmanipulation verstrickt gewesen sein soll.Zuletzt waren in Polen Forderungen nach einer weltweiten Sperre geäußert worden. Derweil hat sich die Disziplinatkommission des polnischen Fußballverbandes PZPN dafür stark gemacht, dass die Sperre auch in Deutschland gelten soll.

Das Urteil der Kommission solle „überall dort gelten, wo der Spieler im Einsatz ist“, sagte PZPN-Sprecher Wojciech Petkowicz der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag in Warschau. Das ergebe sich aus dem FIFA-Disziplinarrecht, erläuterte der Sportfunktionär. Am vergangenen Freitag wurde an Piszczeks polnische Adresse die schriftliche Begründung des Urteils abgeschickt. „Wir haben noch keine Reaktion seitens des Spielers“, sagte Petkowicz.

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