Galatasaray droht empfindliche Strafe

Abbrennen von Pyrotechnik

Als "pure Provokation" bezeichneten BVB-Trainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Michael Zorc nach dem 4:1 gegen Istanbul unisono das fortwährende Abbrennen von Pyrotechnik und Zünden von Knallkörpern aus der Fan-Kurve von Galatasaray. Den Türken droht nun eine empfindliche Strafe der UEFA.

DORTMUND

, 04.11.2014, 23:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Partie ist unterbrochen, weil die Fans von Galatasaray Knall- und Rauchbomben zünden.

Die Partie ist unterbrochen, weil die Fans von Galatasaray Knall- und Rauchbomben zünden.

Galatasarays so genannte Fans sind dabei keine Unschuldslämmer oder Ersttäter. Bereits im Spiel gegen den FC Arsenal hatte es diese Form der Eskalation schon gegeben. Schon auf dem Weg ins Stadion waren die „Fans“ der Türken in der Stadt durch das Zünden von Pyrotechnik negativ aufgefallen. Nach der Pause sorgte das Abbrennen von Feuerwerkskörpern aus der Gäste-Kurve für eine dreiminütige Unterbrechung der Partie.

„Das war kein schönes Bild. Und es wirft auch einen Schatten auf unseren Sieg“, meinte Klopp beim Bezahlsender Sky. „Wir haben alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, trotzdem bekommen sie die Pyrotechnik ins Stadion.“ Galatasaray muss nun mit einem teilweisen oder kompletten Zuschauerausschluss für eine der kommenden Auswärtspartien  in der Champions League rechnen.

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