Borussia Dortmund

Haaland-Nachfolger gesucht: BVB-Quartett für „Golden Boy“-Award nominiert

BVB-Torjäger Erling Haaland ist der amtierende „Golden Boy“. Nun wird sein Nachfolger für das Jahr 2021 gesucht. Vier Borussen dürfen sich Hoffnungen auf den Award machen - ein Name überrascht.
Wer wird der Nachfolger von BVB-Torjäger Erling Haaland als „Golden Boy“? Jude Bellingham und Giovanni Reyna zählen zu den Nominierten. © imago images/Horstmüller

Erling Haaland war es im vergangenen Jahr, Mario Götze 2011: Zwei Dortmunder wurden bisher als „Golden Boy“ ausgezeichnet. Auch dieses Jahr dürfen sich vier BVB-Spieler Hoffnungen machen, für ihre starken Leistungen in jungen Jahren ausgezeichnet zu werden. Sie zählen zu den 100 Namen, die auf der Liste der nominierten Talente für den Award stehen. Eine Überraschung aus schwarzgelber Sicht ist dabei.

„Golden Boy“: Der Nachfolger für BVB-Stürmer Haaland wird gesucht

Seit 2003 verleiht die italienische Sportzeitung „Tuttosport“ den „Golden Boy“-Award in Zusammenarbeit mit zahlreichen europäischen Sportredaktionen und würdigt damit den besten U21-Spieler Europas.

Zum ersten „Golden Boy“ wurde Rafael van der Vaart ernannt, auf ihn folgte 2004 England-Legende Wayne Rooney, 2005 sicherte sich ein gewisser Lionel Messi die Auszeichnung. Zuletzt gewannen Kylian Mbappe (2017), Matthijs de Ligt (2018) sowie Joao Felix (2019) den „Golden Boy“-Award. Nun wird der Nachfolger von Erling Haaland gesucht, der die Trophäe im vergangenen Jahr entgegen nahm.

Vier BVB-Spieler sind für den „Golden Boy“ 2021 nominiert

Vier Borussen dürfen sich dabei Hoffnung machen: Jude Bellingham (17), Youssoufa Moukoko (16), Giovanni Reyna (18) und Reinier (19). Die größten Chancen dürfte sich in diesem Quartett Jude Bellingham (17) ausrechnen. In seiner ersten BVB-Saison wurde der Engländer direkt zum Stammspieler, nur drei Dortmunder absolvierten in der Spielzeit mehr Spiele (46) als er. Dabei überzeugte er mit starken Leistungen und der Souveränität eines gestandenen Profis. Seine Bundesliga-Mitspieler wählten ihn deshalb vor Kurzem bereits zum „Newcomer der Saison“.

Ebenfalls in der vergangenen Saison beim BVB gesetzt war Giovanni Reyna (18). In der Bundesliga verpasste der US-Amerikaner nur zwei Spiele (vier Tore, sechs Vorlagen). Zwischenzeitlich geriet der Mittelfeldspieler zwar in ein Leistungsloch, aus dem er sich zum Saisonende aber wieder herauskämpfte.

Reinier ist eine Überraschung für die „Golden Boy“-Nominierung

Youssoufa Moukoko (16) gilt als Ausnahmetalent. Mit 16 Jahren und einem Tag wurde der Borusse im November zum jüngsten Bundesliga-Spieler der Geschichte, knapp vier Wochen später krönte er sich mit seinem Treffer gegen Union Berlin auch zum jüngsten Torschützen in der Bundesliga. Insgesamt kam Moukoko in der Saison auf 14 Erstliga-Partien und drei Treffer.

Etwas überraschend kommt dagegen die Nominierung von Reinier (19). In seiner Heimat gilt der Brasilianer zwar als großes Talent, nicht umsonst überwies Real Madrid im Januar 2020 30 Millionen Euro an Flamengo Rio de Janeiro, beim BVB konnte die Leihgabe den hohen Erwartungen aber nicht gerecht werden. Der Mittelfeldspieler spielte in der abgelaufenen Saison in der Liga 14 Mal, aber nur einmal von Beginn an. Nur Ansgar Knauff und Steffen Tigges hatten wettbewerbsübergreifend weniger Einsatzminuten.

13 Bundesliga-Profis unter den „Golden Boy“-Nominierten

Unter den 100 „Golden Boy“-Nominierten sind insgesamt 13 Bundesliga-Profis, unter anderem U21-Europameister Florian Wirtz (18, Bayer Leverkusen) und Tanguy Nianzou (19) vom FC Bayern München.

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