Henrikh Mkhitaryan spielt gegen Neapel groß auf

Antwort an Kritiker

Von einem Spieler, der die stattliche Ablösesumme von 25 Millionen Euro gekostet hat, werden auf dem Platz besondere Dinge erwartet. Das ist auch bei Henrikh Mkhitaryan nicht anders. Insofern war der 3:1-Sieg gegen den SSC Neapel auch für ihn ein Befreiungsschlag.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 28.11.2013, 13:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf und davon: Henrikh Mkhitaryan enteilt nicht nur in dieser Szene seinen Gegenspielern vom SSC Neapel.

Auf und davon: Henrikh Mkhitaryan enteilt nicht nur in dieser Szene seinen Gegenspielern vom SSC Neapel.

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Champions League, 5. Spieltag: BVB - SSC Neapel 3:1 (1:0)

Beim wankenden BVB lebt die Hoffnung wieder: Nach zuletzt drei Pflichtspielpleiten in Serie wahrte Borussia Dortmund durch das 3:1 (1:0) gegen den SSC Neapel die Chance auf den Achtelfinaleinzug in der Champions League.
26.11.2013
/
Jakub Blaszczykowski jubelt nach dem Tor zum 2:0.© Foto: DeFodi
Roman Weidenfeller jubelt nach dem Treffer zum 3:1.© Foto: DeFodi
Filigran: Henrikh Mkhitaryan (r.), hier gegen Valon Behrami.© Foto: DeFodi
Jakub Blaszczykowski jubelt nach dem Tor zum 2:0.© Foto: DeFodi
Jakub Blaszczykowski jubelt nach dem Tor zum 2:0.© Foto: DeFodi
Sorgte mit seinem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung: Pierre-Emerick Aubameyang (l.).© Foto: DeFodi
Jakub Blaszczykowski (l.) setzt sich gegen Raul Albiol durch.© Foto: DeFodi
BVB-Kapitän Sebastian Kehl (r.) stand nach mehreren Wochen Verletzungspause wieder in der Startelf.© Foto: DeFodi
Nuri Sahin (l.) ist vor Goran Pandev am Ball.© Foto: DeFodi
BVB-Trainer Jürgen Klopp jubelt über das 1:0.© Foto: DeFodi
Jakub Blaszczykowski (r.) ist schneller als Pablo Armero.© Foto: DeFodi
Jakub Blaszczykowski (M.) erzielt das 2:0.© Foto: DeFodi
Robert Lewandowski (l.) verliert den Zweikampf gegen Christian Maggio.© Foto: dpa
Federico Fernandez (2.v.l.) sieht nach seinem Foul im Strafraum an Robert Lewandowski die Gelbe Karte.© Foto: dpa
Sokratis (M.) fliegt am Ball vorbei.© Foto: dpa
Marco Reus (l.) behauptet den Ball gegen Valon Behrami.© Foto: dpa
BVB-Trainer Jürgen Klopp (M.) bejubelt den Treffer zum 2:0.© Foto: DeFodi
Kevin Großkreutz (hinten) im Duell mit Dries Mertens.© Foto: dpa
Bissiges Duell zwischen Jakub Blaszczykowski (r.) und Dries Mertens.© Foto: dpa
Marco Reus bejubelt sein Tor zum 1:0.© Foto: dpa
Trainer unter sich: Jürgen Klopp (r.) und Rafael Benitez.© Foto: dpa
Im Gesicht lädiert: Sven Bender.© Foto: dpa
Marco Reus (M.) bejubelt sein Tor zum 1:0 mit Sebastian Kehl (l.) und Jakub Blaszczykowski.© Foto: dpa
Marco Reus (r.) verwandelt den Elfmeter zum 1:0.© Foto: dpa
Die BVB-Startelf gegen Neapel.© Foto: dpa
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Spieler wie er, die von ihrer Virtuosität leben, brauchen auch Selbstvertrauen. Damit sie Dinge auf dem Rasen riskieren, die nicht selbstverständlich sind. Mkhitaryan ist vieles nicht leicht gefallen in den vergangenen Wochen, genau diese Selbstverständlichkeit ist ihm abhanden gekommen, er hat Fehlpässe produziert und danach dann zu viel gewollt. Das funktioniert nur in den seltensten Fällen. "Was passiert ist", meint Mkhitaryan, "kann ich nicht einmal sagen. Ich bin nur froh, dass ich einen Weg aus dieser Krise gefunden habe." Das Wort Krise verwendet er ganz bewusst, Mkhitaryan will nichts schön reden, was nicht schön zu reden ist.Für die horrende Ablöse, die der BVB für Mkhitaryan an Schachtar Donezk überwiesen hat, kann der Spieler nichts. Aber Mkhitaryan weiß, dass daraus gewisse Ansprüche an seine Person erwachsen. "Ich bin einer, der nie aufgibt", sagt er, "ich bin immer bereit, besser zu werden und dafür viel zu arbeiten."

Ihm spielte natürlich in die Karten, dass Neapel nach dem Rückstand auf den Ausgleich drängen musste und sich dem BVB bei Kontern viel Raum bot. Platz, das ist etwas, was Mkhitaryan zwar nicht zwingend für sein Spiel braucht, weil er auch auf engstem Raum dank seiner guten Technik jede Situation auflösen kann.

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Champions League, 5. Spieltag: BVB - SSC Neapel 3:1 (1:0)

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Jakub Blaszczykowski jubelt nach dem Tor zum 2:0.© Foto: DeFodi
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Filigran: Henrikh Mkhitaryan (r.), hier gegen Valon Behrami.© Foto: DeFodi
Jakub Blaszczykowski jubelt nach dem Tor zum 2:0.© Foto: DeFodi
Jakub Blaszczykowski jubelt nach dem Tor zum 2:0.© Foto: DeFodi
Sorgte mit seinem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung: Pierre-Emerick Aubameyang (l.).© Foto: DeFodi
Jakub Blaszczykowski (l.) setzt sich gegen Raul Albiol durch.© Foto: DeFodi
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BVB-Trainer Jürgen Klopp (M.) bejubelt den Treffer zum 2:0.© Foto: DeFodi
Kevin Großkreutz (hinten) im Duell mit Dries Mertens.© Foto: dpa
Bissiges Duell zwischen Jakub Blaszczykowski (r.) und Dries Mertens.© Foto: dpa
Marco Reus bejubelt sein Tor zum 1:0.© Foto: dpa
Trainer unter sich: Jürgen Klopp (r.) und Rafael Benitez.© Foto: dpa
Im Gesicht lädiert: Sven Bender.© Foto: dpa
Marco Reus (M.) bejubelt sein Tor zum 1:0 mit Sebastian Kehl (l.) und Jakub Blaszczykowski.© Foto: dpa
Marco Reus (r.) verwandelt den Elfmeter zum 1:0.© Foto: dpa
Die BVB-Startelf gegen Neapel.© Foto: dpa
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Aber seine Schnelligkeit mit Ball kam ihm auch am Dienstag dann zugute. Wie er mit unwiderstehlichem Antritt diagonal von rechts nach links zog, dabei die komplette Neapel-Abwehr aushebelte und dann mit links SSC-Torhüter Pepe Reina auch noch ins Leere fliegen ließ, war allein das Eintrittsgeld wert. Die Szene erinnerte an sein Solo im Revierderby auf Schalke, als er das entscheidende 3:1 einleitete. "Mit dem Spiel heute", meint Mkhitaryan, "war das mein bester Auftritt im BVB-Trikot."

Die Hoffnung ist groß, dass der Knoten endlich durchschlagen ist. Mkhitaryan hat mehrfach sein großes Potenzial angedeutet, er hat Frankfurt im Alleingang besiegt, war auch gegen Hamburg stark. Zwischendurch war aber viel Leerlauf in seinem Spiel. Das, hofft er, soll sich nun ändern. "Ich will konstant gut spielen", sagt Henrikh Mkhitaryan.

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