Immer neue Namen: Täglich grüßt das BVB-Murmeltier

Personalkarussell

Miroslav Klose, Marcell Jansen, Ilkay Gündogan, Sebastian Rudy - nur ein kleiner Auszug der mit Borussia Dortmund in Verbindung gebrachten Spieler. Längst haben die BVB-Verantwortlichen es aufgegeben, jeden Namen zu kommentieren. Aber es kommen täglich neue hinzu...

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 31.03.2011, 22:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Franck Tabanou (r.) soll angeblich das BVB-Interesse geweckt haben.

Franck Tabanou (r.) soll angeblich das BVB-Interesse geweckt haben.

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BVB-Training am 31. März

Bilder vom BVB-Training am 31. März.
31.03.2011
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© Foto: DeFodi
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„Lieber Josef“, sagte Zorc und grinste, „da beide ab dem 1. Juli wieder gültige Verträge haben, kommen sie natürlich auch beide zu uns zurück.“ Diese Antwort war nun nicht wirklich eine Neuigkeit, das kleine Spielchen oben am Podium aber ging wohl nicht grundlos über die Bühne. Täglich sehen sich Zorc und der BVB mit Gerüchten über und Namen von potenziellen Neuzugängen konfrontiert, die Spekulationen treiben dabei im Zeitalter des Internets wildeste Blüten.

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Jüngste Nachricht: Borussia Dortmund bemühe sich um den Franzosen Franck Tabanou (22), einen zwölfmaligen U21-Nationalspieler, der beim FC Toulouse unter Vertrag steht und ein Mann ist, der auf der linken Seite sowohl in der Viererkette agieren wie auch die linke Außenbahn bekleiden kann. Dort spielen beim BVB bekanntlich Marcel Schmelzer und Kevin Großkreutz. Zwei, die in dieser Saison zu A-Nationalspielern aufgestiegen sind.

Dass der BVB zwar einen Ersatz für den Brasilianer Dede sucht, dabei aber eher an einen Perspektivspieler denkt, wird dabei geflissentlich außer Acht gelassen. Es ist die vermeintliche Sensationsnachricht, die zählt. Cheftrainer Jürgen Klopp, der das Wortspiel zwischen Schneck und Zorc eher amüsiert verfolgte, hatte nach gut zehn Tagen gestern erstmals seinen durch Nationalmannschaftsberufungen ausgedünnten Kader wieder fast komplett zur Verfügung. Neben Innenverteidiger Neven Subotic, dessen Fußprellung nur Fahrradfahren erlaubte, fehlte nur der Pole Jakub Blaszczykowski. Der war tags zuvor mit einer Verhärtung im Oberschenkel nach Dortmund zurückgekehrt – noch ist das laut Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun kein Thema, das Klopp Sorgen bereiten müsste.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der mit dem Auto im Norden der Republik unterwegs war, musste sich neben Transfergerüchten auch noch mit dem angeblichen Sprengstoff-Fund am U-Bahn-Haltepunkt nahe des Signal Iduna Parks beschäftigen. Wohl auch deshalb gab es auf die Nachfrage nach einem für Toulouse spielenden Franzosen eine schnelle und an Klarheit nicht zu überbietende Antwort: „Wer soll das sein? Das Papier mit dieser Information“, meinte er, „können Sie gleich in die Mülltonne werfen.“

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