Immobile erzielt seinen ersten Treffer

BVB-Einzelkritik

Im ersten Champions-League-Spiel ohne Robert Lewandowski sorgten zwei andere BVB-Stürmer für die entscheidenden Tore. Ciro Immobile und Pierre-Emerick Aubameyang verzückten das Dortmunder Publikum. Ihre Hintermänner ließen Arsenal zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen. Die Einzelkritik.

DORTMUND

, 16.09.2014, 22:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ciro Immobile jubelt über seinen Treffer zum 1:0.

Ciro Immobile jubelt über seinen Treffer zum 1:0.

In seinem Strafraum war er immer dann da, wenn er gebraucht wurde. Im Nachfassen gegen Welbeck zur Stelle (31.), bei hohen Bällen gewohnt sicher. Seine Versuche, das Spiel schnell zu machen, endeten zu oft im Seitenaus.

Stürmte als rechter Verteidiger die Linie rauf und runter wie sonst links. Der schnelle Sanchez hatte erst einmal keine Chance. Konnte allerdings Gibbs‘ Flanke nicht verhindern (31.). Kurbelte häufig das Spiel mit an, Arsenals Angreifer waren auch seinetwegen zur Defensivarbeit gezwungen.

Hatte Welbeck meistens im Griff, nur kurz vor der Pause entwischte ihm der schnelle Engländer einmal im Rücken (41.). Beeindruckend, nach wie wenigen Spielen der Serbe wieder in Richtung Bestform unterwegs ist.

Arsenal hätte ihn im Sommer angeblich gern nach London geholt. Der Grieche zeigte, warum. Resolut, stellungssicher, kopfball- und zweikampfstark. Erste Chance nach einer Ecke (14.), hinten ein starker Abwehrchef. Ließ sich einmal von Welbeck eindrehen (77.).

Gegen Özil defensiv zunächst wenig gefordert, mit mehr Mut und Vorwärtsdrang. Ließ bei einer Standardsituation Sanchez fahrlässig aus dem Auge (36.), dann aber sehr aufmerksam gegen Welbeck (57.). Knüpfte an seine besseren Leistungen aus der Vorsaison an.

Frühe Gelbe Karte für eine Schwalbe, als er im Strafraum trotz Kontaktes zu schnell fiel (5.). Setzte auch spielerisch Akzente, verpasste aber freistehend das 1:0 (28.) aus kurzer Distanz (33.). Es war kein perfektes Spiel, aber der Armenier war deutlich stärker als die vielen hoch gelobten Mittelfeldmänner der Gäste – das fällige 3:0 vergab er eigensinnig (73.).

Läuft, beißt, kämpft. Und nochmal das Ganze. Und nochmal. Von fehlender Spielpraxis war bei seiner Rückkehr in die BVB-Startelf nichts zu spüren. Arsenal kam auch seinetwegen selten zu einem geordneten Spielaufbau. 

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Champions League, 1. Spieltag: BVB - FC Arsenal 2:0 (1:0)

Bilder der Champions-League-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem FC Arsenal.
16.09.2014
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Nicht zufällig mit toller Balleroberung vor Aubameyangs Chance, als er auch selber hätte abschließen können (34.). Bemühte sich, im Umschaltspiel schnell die Bälle weiterzuleiten. Musste zur Pause mit Adduktorenproblemen raus.

Mit starken Aktionen gegen den Ball, stellte den 19-jährigen Bellerin vor unlösbare Probleme. Stand stellvertretend für Borussias Einsatz und Leidenschaft. Kurz nach dem Seitenwechsel leitete er das 2:0 mit einem präzisen Pass in die Schnittstelle der Londoner Abwehr ein. Lieferte ein irres Laufpensum.

Er bereitete Mertesacker und Koscielny mit seinem Tempo große Sorgen. Versemmelte die Riesenchance zur Führung (26.) und war dann aus spitzem Winkel glücklos gegen Szczesny (34.). Das 2:0 (48.) machte er dann mit Tempo und Übersicht. Sein fünftes Pflichtspieltor in dieser Saison. Sein Lattenknaller nach fulminantem Antritt hätte auch noch sitzen können (57.). Stark.

Er rechtfertigte seine Startelf-Nominierung. Und wie! Beweglich und wie von Trainer Jürgen Klopp angekündigt auch ungemein spielfreudig. Das Stadion staunte, als er sich in fast aussichtsloser Situation mit einem 50-Meter-Sprint alleine gegen Arsenals Abwehr durchsetzte – ein Tor mit Wucht und Willen (45.). Danach wie aufgedreht. Wegen solcher Spiele nennt sein Trainer ihn einen „Krieger“.

Kam nach der Halbzeit für Kehl ins Spiel als zweiter Sechser. Fügte sich nahtlos in die Mannschaft ein bei seinem Champions-League-Debüt.

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