Julian Brandt - Auf dem Weg zum neuen Gesicht des BVB

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Neue Saison, neuer Angriff! Der BVB will Meister werden - mit Julian Brandt. Wir beleuchten Form und Perspektive jedes Spielers. Der nächste Teil: Warum Brandt das neue Gesicht der Borussia werden kann.

Dortmund

, 12.08.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ganz Fußball-Deutschland fiebert der Bundesliga-Spielzeit 2019/2020 entgegen. Vor dem Auftakt in die Saison, an deren Ende Borussia Dortmund Deutscher Meister sein will, nehmen wir jeden Spieler im BVB-Kader unter die Lupe.



Was zeichnet Julian Brandt aus?

Viel Tempo, eine herausragende Technik und Polyvalenz im Mittelfeld – im Gesamtpaket ist Brandt einer der Hotspots im internationalen Fußball. Er ist zwar erst 23 Jahre alt, kann aber schon auf die Erfahrung aus 165 Bundesliga-Spielen zurückblicken.

In Leverkusen kam Brandt zumeist auf den Außenpositionen zum Einsatz, bis Peter Bosz ihn in der Rückrunde der vergangenen Saison neben Kai Havertz im zentralen Mittelfeld aufbot. Im Endspurt zog Bayer Leverkusen auch dank dieses groß aufspielenden Duos noch in die Champions League ein.

Was die ersten Wochen beim BVB ebenfalls zeigen: Brandt steht mit beiden Beinen auf dem Boden, äußert sich trotz seiner großen medialen Präsenz unaufgeregt und natürlich. Der Blondschopf kann sich in den kommenden Jahren zum neuen Gesicht der Borussia entwickeln..



Wie lief die Vorbereitung?

Bescheiden, da Brandt das komplette Trainingslager in Bad Ragaz verpasst hat. Oder um es mit den Worten des Spielers selbst zu sagen: „Das war schon ein beschissener Zeitpunkt.“ Adduktorenprobleme setzten den Neuzugang gute zwei Wochen außer Gefecht, beim Testspiel in Münster am vergangenen Samstag (4:0) gab es das 45-minütige Comeback.

Julian Brandt - Auf dem Weg zum neuen Gesicht des BVB

45 Minuten war Julian Brandt gegen Preußen Münster im Einsatz. © imago

Spätestens nach dem ersten Dreier-Block der Bundesliga (Augsburg, Köln, Union Berlin) - also zur heißen Phase mit dem Start der Champions League - dürfte Brandt seine volle Leistungsfähigkeit zurückerlangt haben. „Ich glaube nicht“, sagte Brandt zuletzt, „dass ich weit hinterherhinke. Es wird jetzt nicht Monate dauern, bis ich auf dem Fitnesslevel der anderen bin.“.


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Wie ist die sportliche Perspektive für die neue Saison?

Neuzugang Brandt vergrößert die ohnehin schon überdurchschnittlichen personellen und taktischen Möglichkeiten von Lucien Favre. Bleibt der BVB-Trainer bei seinem bislang meist präferierten 4-2-3-1-System, dürfte Brandt auf der Außenposition zum Einsatz kommen, da Marco Reus in der Zentrale gesetzt ist.

Anders sähe es bei einem 4-1-4-1 oder 4-3-3- aus, dann könnte der Blondschopf gemeinsam mit Reus auf der Achterposition agieren. „Wenn man mich fragen würde und ich dürfte mich frei entscheiden, dann würde ich sagen, dass es für mich im Zentrum besser ist“, sagt Brandt dazu. Wie dem auch sei: Die BVB-Fans dürfen sich auf einen hochveranlagten Spieler freuen..

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