Borussia Dortmund

Julian Brandt über BVB-Trainer Marco Rose: „Er gibt mir viel“

Zwölf Monate im BVB-Dauertief haben an Julian Brandt genagt. Jetzt zeigt seine Formkurve wieder nach oben. Welche Rolle Marco Rose dabei spielt - und warum es noch Luft nach oben gibt.
BVB-Trainer Marco Rose (l.) fordert und fördert Julian Brandt. © imago / Kirchner-Media

An manchen Tagen, sagt Julian Brandt über die wohl schwierigste Phase seiner Profi-Karriere, sei er schon „sehr unzufrieden nach Hause gekommen.“ Dass es in Spiel und Training mal nicht läuft wie erhofft, das macht jeder Sportler durch. Dass sich eine Durststrecke aber über eine gesamte Saison zieht, kannte auch Brandt so noch nicht. „Die Frustrationsgrenze muss hoch sein“, sagt der 25-Jährige im Exklusiv-Interview mit den Ruhr Nachrichten. „Ich bin eigentlich mental ganz gut damit umgegangen, weil ich in mir relativ klar geblieben bin. Irgendwann kommt dann der Punkt, wo es wieder besser läuft. Trotzdem war es hart!“

Julian Brandt hat sich bei Borussia Dortmund neue Ziele gesetzt

Mit der Sommerpause hat Julian Brandt die vergangene Saison abgehakt, sich neue Ziele gesetzt – und spielt nun eine Saison, die zwar nicht frei von Schwankungen ist, in der er sich aber auf dem Platz wieder deutlich wohler fühlt. Auch die fünf Tore und vier Assists zeugen davon, damit hat er in der Liga schon zur Winterpause seine Marken aus dem Vorjahr übertroffen. „Es gab“, sagt er und lacht herzhaft, „ja auch einiges nachzuholen.“

Julian Brandt bejubelt seinen Treffer im Topspiel gegen den FC Bayern München. © imago / ULMER Pressebildagentur

Eine besondere Rolle spielt dabei auch der neue Trainer. „Wir sprechen sehr viel in Vier-Augen-Gesprächen“, sagt Brandt über die Zusammenarbeit mit Marco Rose. „Er gibt mir viel, er hat bei allen Spielern ein gutes Gespür dafür, wie er mit ihnen umgehen muss.“ Rose fordere und fördere: „Er spricht Kritik klar an, aber du hast als Spieler immer das Gefühl, dass er schützend vor dir steht.“

BVB-Spieler Brandt spricht über seine Corona-Infektion im Sommer

Warum sein Spiel dennoch noch immer zum Teil auch extreme Schwankungen aufweist, wie Brandt die Tage mit seiner Corona-Infektion erlebt hat und welche Perspektive er für sich in der deutschen Nationalmannschaft sieht, dass erzählt der 25-Jährige im großen Interview mit den Ruhr Nachrichten:

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