Kann Mats Hummels gegen Werder Bremen spielen? – Das sagt der BVB-Abwehrchef selber

Borussia Dortmund

Kann er spielen oder nicht? Der Einsatz von Borussia Dortmunds Innenverteidiger Mats Hummels steht für das Spiel gegen Werder Bremen auf der Kippe. Das sagt der Abwehrchef selbst.

Dortmund

, 27.09.2019, 14:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kann Mats Hummels gegen Werder Bremen spielen? – Das sagt der BVB-Abwehrchef selber

Bei Mats Hummels, hier im Training mit Marcel Schmelzer und Mahmoud Dahoud, sieht es eng aus mit einem Einsatz am Samstag gegen Werder Bremen. © Foto Kirchner

Nach rund einer Stunde musste Mats Hummels am vergangenen Sonntag im Spiel bei Eintracht Frankfurt ausgewechselt werden. Rückenbeschwerden machten ihm zu schaffen, er konnte sich nicht mehr schmerzfrei bewegen. Ursache dafür sollen muskuläre Probleme gewesen sein, aber keine schwerwiegendere Verletzung.

„Es wird eng mit einem Einsatz“

„Es wird eng auf jeden Fall mit einem Einsatz“, sagte Hummels jetzt selber im BVB-Feiertagsmagazin. Auch wenn er sich nicht auf eine konkrete Aussage festlegen wollte, dämpfte er die Hoffnungen. „Es könnte aus Vorsichtsgründen auf eine Pause hinauslaufen.“

Nicht wegen der aktuellen Probleme, die nur eingeschränktes Training erlaubten, sondern um kein Risiko einzugehen, „dass da was Größeres draus wird“.

Schließlich stehen in der kommenden Englischen Woche mit den Spielen in Prag (Mittwoch) und Freiburg (Samstag) wichtige Partien auf dem Programm, wo der Führungsspieler eher gebraucht werden könnte als im Heimspiel gegen Bremen. Hummels: „Vielleicht geht’s, aber tendenziell wird es eine knappe Kiste.“

„Es war einfacher, als ich geglaubt habe“

Seit drei Monaten ist der Weltmeister von 2014 zurück in Dortmund. Allzu viel habe sich nicht geändert, meint er nach seiner dreijährigen Stippvisite in München.

„Es ist relativ viel gleich geblieben, es gibt vor allem im Team ums Team viele bekannte Gesichter.“ Nur in der Mannschaft sei die Situation anders. „Es sind, glaube ich, nur noch fünf Spieler aus dem Kader von 2015/16 da – da war die Fluktuation groß.“

Kann Mats Hummels gegen Werder Bremen spielen? – Das sagt der BVB-Abwehrchef selber

Die BVB-Fans haben Mats Hummels schnell wieder herzlich aufgenommen. © imago images / eu-images

Seine Rückkehr nach Westfalen, bei der es auch Vorbehalte von Seiten mancher Fans gab, sei erstaunlich reibungslos verlaufen, lautet Hummels‘ Zwischenbilanz. „Es war einfacher, als ich geglaubt habe. Ich habe es mir komplizierter auf verschiedenen Ebenen vorgestellt.“

Mats Hummels will „noch einen draufsetzen“

In der Mannschaft sei er sehr gut aufgenommen worden, auch in der Stadt reagierten die Menschen sehr freundlich. Und im Signal Iduna Park sei das ebenfalls so. „Ich habe schon damit gerechnet, dass es im Stadion auch etwas Gegenwind aufkommen könnte. Aber das war eher ein Lüftchen“, sagt Hummels.

„Wenn ich schlecht trainiert habe, wurmt mich das.“
Mats Hummel

Für sein Comeback zum BVB, mit dem er zweimal Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger geworden ist, habe er „mit der Zeit das Gefühl entwickelt, es könnte nochmal eine gute Geschichte werden“.

Sicher habe er sich nach achteinhalb erfolgreichen Jahren zuvor auch gefragt: „Willst du das riskieren, dass diese Zeit einen negativen Touch bekommt.“ Doch die Lust, nochmal in Dortmund Fußball zu spielen, war größer. Jetzt will Hummels „noch einen draufsetzen“.

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Er selber habe sich nicht allzu viel verändert, sei nur womöglich etwas ruhiger geworden, meint er über sich selber. Ungebremst ist sein Ehrgeiz. „Wenn ich schlecht trainiert habe, wurmt mich das. Nach einem schlechten Spiel sowieso.“

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Gelassener sei er zum Beispiel im Umgang mit Mitspielern geworden. „Ich habe kennenlernen müssen, dass man es bei anderen eher akzeptiert, dass mal ein schwächerer oder lustloser Tag vorkommt.“ Er selber aber will weiter „dominant sein“, das, so Hummels, sei halt seine Art.

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