Kehl über Derby-Vorfälle, Weltfußballer und seine Rückkehr

Das Interview

Die Leidenszeit von Sebastian Kehl neigt sich dem Ende entgegen. Nach sechs Wochen Verletzungspause steht der BVB-Kapitän vor seinem Comeback. Im Gespräch, das Matthias Dersch aufgezeichnet hat, äußert er sich über die Vorfälle beim Derby, seine Rückkehr auf den Platz und die Wahl zum Weltfußballer des Jahres.

DORTMUND

von Aufgezeichnet von Matthias Dersch

, 31.10.2013, 12:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sebastian Kehl hat sein Comeback fest im Blick. Ob er schon gegen Stuttgart zurückkehrt, ist allerdings noch offen.

Sebastian Kehl hat sein Comeback fest im Blick. Ob er schon gegen Stuttgart zurückkehrt, ist allerdings noch offen.

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BVB-Training am 29. Oktober

Bilder des BVB-Trainings in Brackel am 29. Oktober.
29.10.2013
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Lukasz Piszczek (l.) und Ilkay Gündogan.© Foto: DeFodi
BVB-Fans am Trainingsgelände in Brackel.© Foto: DeFodi
BVB-Trainer Jürgen Klopp.© Foto: DeFodi
Nuri Sahin.© Foto: DeFodi
Jonas Hofmann (l.) und Nuri Sahin.© Foto: DeFodi
Kevin Großkreutz (l.) und Pierre-Emerick Aubameyang.© Foto: DeFodi
Leichte Übungen mit dem Ball: Ilkay Gündogan (l.) und Lukasz Piszczek.© Foto: DeFodi
BVB-Fans am Trainingsgelände in Brackel.© Foto: DeFodi
Leichte Übungen mit dem Ball: Ilkay Gündogan (l.) und Lukasz Piszczek.© Foto: DeFodi
Lukasz Piszczek (l.) und Ilkay Gündogan.© Foto: DeFodi
Lukasz Piszczek (l.) und Ilkay Gündogan.© Foto: DeFodi
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Nuri Sahin.© Foto: DeFodi
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Leichte Übungen mit dem Ball: Ilkay Gündogan (l.) und Lukasz Piszczek.© Foto: DeFodi
Lukasz Piszczek (l.) und Ilkay Gündogan.© Foto: DeFodi
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Kevin versteht, dass das Abbrennen von Pyrotechnik in fremden Blöcken nicht zum Fan-Sein dazugehört. Wenn ich überlege, ich gehe mit meinen beiden Kindern ins Stadion und neben uns landet eine Rakete, dann hat das nichts mit Fankultur zu tun. Das gehört nicht zum Fußball, das gehört nicht ins Stadion. Das wird auch Kevin so sehen.

Ich hatte zum Glück in der vergangenen Woche schon die Möglichkeit, ein wenig hereinzuschnuppern. Am Sonntag habe ich den freien Tag der Profis genutzt, um mit unserer zweiten Mannschaft zu trainieren. Jetzt greife ich wieder voll ein.

Ich werde ein bisschen aufholen müssen. Ich habe zwar viel gearbeitet, aber manche Dinge kann man sich alleine nicht antrainieren. Noch kann ich nicht beurteilen, wie der Körper auf die Belastung reagieren wird.

Das kann ich noch nicht beurteilen. Ich werde morgen ein Gespräch mit dem Trainer suchen. Wir werden uns in die Augen schauen und gucken, ob es Sinn macht. Aber klar, ich möchte so schnell wie möglich wieder dabei sein. Es ist ein anderes Gefühl, wenn man im Kader steht und nicht vor dem TV sitzt.

Definitiv nicht. Am Freitagabend wird unter Flutlicht eine ganz besondere Atmosphäre herrschen. Die Mannschaft ist gut drauf, hat viel Selbstvertrauen. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir das Spiel auch gewinnen werden.

Ja, ich hätte gedacht, dass noch der eine oder andere mehr von uns auftaucht.

Das kann schon sein. Wir haben keine extrovertierten Spieler, die durch Theater auffallen, sondern treten sehr homogen auf. Das mag das Bild des Einzelnen in der Öffentlichkeit etwas schmälern. Aber wir wissen, dass wir genug gute Spieler haben, die herausragende Leistungen gebracht haben. Sonst wären wir in der vergangenen Saison nicht ins Champions-League-Finale gekommen. Aus unserer Sicht ist die Liste daher zu hinterfragen.

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