Klopp bangt um angeschlagenes Trio

DFB-Pokal in Osnabrück

DORTMUND Michael Zorc (47) wusste, dass es nur einer einzigen Zahl bedurfte, um der Bedeutung des Dortmunder Pokalauftritts beim Drittligisten VfL Osnabrück (Dienstag, 20.30 Uhr) Ausdruck zu verleihen. „Es geht um eine Million Euro“, sagte der BVB-Sportdirektor.

von Von Sascha Fligge

, 26.10.2009, 19:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jakub Blaszczykowski (unten) klagt über muskuläre Probleme.

Jakub Blaszczykowski (unten) klagt über muskuläre Probleme.

Das Problem des BVB vor dem Duell in Niedersachsen, das 16.250 Zuschauer anlocken wird, ist die nach dem 1:1 in Leverkusen undurchsichtige Personalsituation: Neben den Langzeitverletzten Sebastian Kehl und Tamas Hajnal klagt Trainer Jürgen Klopp über drei Fragezeichen: Angreifer Nelson Valdez, Sprinter Jakub Blaszczykowski und Mittelfeld-Staubsauger Sven Bender. Letzterer klagt über eine „Prellung auf dem Spann. Die Verletzung ist offen, deshalb konnte der Doc keine Spritzen setzen. Bis jetzt hat Sven noch keinen Schuh angehabt“ (so Klopp). Als Ersatz für ihn stünde der Brasilianer Tinga parat, der nach überstandener Leistenverletzung am Freitag in der BayArena freiwillig auf eine Berücksichtigung verzichtet hatte. Während Valdez‘ muskuläre Beschwerden einen Einsatz aller Voraussicht nach zulassen werden, ist der Trainer im Fall des durch mehrere Faserrisse vorbelasteten Blaszczykowski „sehr vorsichtig. Wir nutzen jede Minute, um ihn in Ruhe zu lassen“.

Mit Blick auf das Bundesligaspiel am Freitag gegen Hertha BSC Berlin betont Klopp: „Das wird eine enge Woche mit engen Entscheidungen.“ Auf eine Warnung vor der fußballerischen Qualität des Drittliga-Fünften will der Coach in den Stunden bis zum Anstoß verzichten. „Wir haben kein Team, das dazu neigt, Gegner nicht ernstzunehmen“, meint Klopp: „Dazu sind die meisten meiner Spieler zu jung. Das mit dem Unterschätzen fängt erst später an.“

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