Klopp muss wieder puzzlen

Tinga fällt aus

DORTMUND Die sieglose Zeit von Borussia Dortmund ist seit dem 1:0-Auswärtserfolg in Mönchengladbach beendet – die Zeit der negativen Medlungen aber nicht.

06.10.2009, 16:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Damit fehlt dem BVB ein weiterer Stabilisator der Defensive, da auch Kapitän Sebastian erst in fünf Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird. Der schmerzlich vermisste „Leitwolf“ laboriert immer noch an einer Adduktoren-Sehnenentzündung am Schambein. Der 29-Jährige befindet sich abseits der Mannschaft in der Reha. Nach dem Ausfall von Tinga muss Trainer Jürgen Klopp ein weiteres Mal sein Mittelfeld neu konstruieren. Darin ist er in dieser Saison erprobt. In den ersten acht Partien schickte er vier unterschiedliche Mittelfeld-Formationen aufs Feld. Nur Nuri Sahin ist bisher eine feste Konstante im Aufstellungs-Puzzle des Trainers. Der 21-Jährige ist der einzige Mittelfeldspieler, der bisher in allen Partien beim Anstoß auf dem Platz stand.

Immer wieder musste Klopp umstellen. Tamas Hajnal befand sich in einem Formtief, Sven Bender musste nach seinem gelungenen Debüt für den BVB aufgrund einer Grippe gleich wieder pausieren, und Jakub Blaszczykowski lag ebenfalls flach. Im Revierderby gegen den VfL Bochum ist aufgrund des Ausfalls von Tinga damit zu rechnen, dass der Tempodribbler Jakub Blaszczykowski neben Sven Bender, Nuri Sahin und Tamas Hajnal die Mittelfeldraute komplettiert – sollte es keine weitere Hiobsbotschaft geben.

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