Kommen und gehen: BVB trainiert in Kleingruppen – das ist ein Problem

Borussia Dortmund

Borussia Dortmund trainiert wegen der Coronavirus-Pandemie noch in Kleingruppen. Mit Blick auf den voraussichtlichen Liga-Neustart ist das ein Problem.

Dortmund

, 21.04.2020, 14:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Profi Nico Schulz fährt auf das Trainingsgelände.

BVB-Profi Nico Schulz fährt auf das Trainingsgelände. © Marvin K. Hoffmann

Auch am Dienstag haben sich die BVB-Profis in Dortmund-Brackel getroffen und versuchten weiter, sich irgendwie fitzuhalten. Das Gelände an der Adi-Preißler-Allee ist zwar umzäunt und vor neugierigen Blicken geschützt – hermetisch abgeriegelt aber längst nicht. Der pfeifende Wind bot eine auditive Wahrnehmung in Sachen schwarzgelber Vorbereitung. Ein Pfiff hier, ein Befehl da. Immer wieder trug der Wind einzelne Trainingseindrücke rüber zum Aki-Schmidt-Platz.

Coronavirus: BVB trainiert immer noch in Kleingruppen

Wenn am 9. Mai der Ball wieder in der Bundesliga rollen soll, müssten sich Borussia Dortmund und die anderen Vereine eigentlich schon längst jetzt darauf vorbereiten. Wegen der Einschränkungen, die die Coronavirus-Pandemie mit sich bringt, ist das aber immer noch nicht möglich. Für den BVB könnte das zum Problem werden.

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Denn das Training in Kleingruppen ersetzt in keinster Weise eine richtige Vorbereitung. Auch war der BVB nie in voller Stärke vertreten. Als Jadon Sancho etwa vom Trainingsgelände fuhr, kam Nico Schulz erst an. Wer in Kleingruppen trainiert, muss sich eben auch nicht zeitgleich am selben Ort aufhalten – kann sich allerdings auch nicht vernünftig auf ein Bundesligaspiel vorbereiten.

BVB trainiert in Kleingruppen – gleiche Rahmenbedingungen für alle

Dabei geht es den anderen Profiklubs natürlich ähnlich wie dem BVB. Die Rahmenbedingungen für einen Liga-Neustart sind gleich. Entscheidend wird sein, wer diese Ausgangslage am besten für sich nutzen kann – und ob es überhaupt wie geplant am 9. Mai mit Geisterspielen weitergehen wird.

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Die Sitzung der DFL 23. April könnte einige Fragen schon aus der Welt schaffen. Bis dahin heißt es für Borussia Dortmund weiterhin: in Kleingruppen trainieren, die Abstandsregeln einhalten – und sich irgendwie bestmöglich auf die Wiederaufnahme der Bundesliga vorbereiten.

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