Lennard Maloney (l.) erzielte gegen Lippstadt seinen ersten Saisontreffer für den BVB II. Mit ihm freut sich Taylan Duman. © Thomas Bielefeld
Borussia Dortmund

Maloney-Premiere gegen Lippstadt – BVB-U23 im Ligaalltag souverän

Nach dem Highlight-Spiel gegen Essen verrichtet die U23 von Borussia Dortmund ihren Arbeitsalltag gegen Lippstadt souverän. Zwei BVB-Abwehrspieler stehen beim 2:0-Erfolg im Fokus.

BVB-Linksverteidiger Lennard Maloney nahm sein erstes Saisontor für die U23 von Borussia Dortmund mit Humor. „Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn“, schrieb der 21-Jährige am Samstag bei Instagram in seiner Story. Der Treffer machte nicht nur Maloney glücklich.

Lennard Maloney hat sich aber über Instagram gefreut. © lennardmaloney / Instagram © lennardmaloney / Instagram

„Es wird Zeit. Er hat ein zweites Tor noch verpasst, weil er den Raum nicht angelaufen ist, den er anlaufen hätte müssen. Dann hätte er heute zwei Buden gemacht. Das wäre sensationell. Aber das war natürlich ein super wichtiges Tor für uns. Deswegen freue ich mich, dass der Ball endlich mal ins Tor gegangen ist“, sagte BVB-Trainer Enrico Maaßen nach dem 2:0-Erfolg gegen Lippstadt.

Beste Laune bei der BVB-U23 nach dem Sieg gegen Lippstadt

Es passierte in der 13. Minute. Der BVB hatte stark angefangen und sich schon mehrere Torchancen erspielt. Nach einer Ecke köpfte der SV Lippstadt den Ball dann aus dem Strafraum, er landete bei Steffen Tigges. Der nahm Maß und flankte zurück in den Strafraum. Dort schraubte sich Maloney hoch und nickte ein. „Das war ein unbeschreibliches Gefühl. Das passiert mir nicht so oft. Ich habe mich sehr gefreut. Umso mehr natürlich, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, sagte Maloney gut gelaunt im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten.

Beste Laune herrschte auch bei einem weiteren BVB-Verteidiger: Niklas Dams freute sich für seinen Nebenmann Maloney, schob einen kleinen Flachs aber auch direkt hinterher. „Vorher hat er ja öfter mal für den Gegner geklärt. Er war oft genug kurz davor, da hat aber das Glück gefehlt. Heute hat er das super gemacht“, meinte der 30-Jährige. Doch nicht nur Maloney verdiente sich ein Lob.

Hippe fehlt dem BVB II wochenlang aus – Weigelt überzeugt

Auch Dams zweiter Nebenmann lieferte eine gute Partie ab. Henri Weigelt rückte in die Startformation, weil sich Maximilian Hippe beim Topspiel in Essen einen Bänderriss zugezogen hat. Auf Krücken und mit einem geschienten Fuß verfolgte er das Heimspiel am Samstag. „Henri hat mir gut gefallen. Wir haben eine hohe Qualität im Kader und können jeden Spieler ersetzen. Henri hatte zuletzt Pech, weil Max es so gut gemacht hat“, sagte Dams.

Muss in den kommenden Wochen pausieren: Maximilian Hippe. © Thomas Bielefeld © Thomas Bielefeld

Auch Enrico Maaßen war mit Weigelts 90 Minuten einverstanden. „Für das erste Spiel war das eine sehr konzentrierte und solide Leistung“, befand Dortmunds Trainer, der am Samstag kurzfristig noch auf Mittelfeldspieler Florian Krebs verzichten musste. „Er hat sich im Abschlusstraining verletzt. Wegen seiner Rückenprobleme musste er passen“, erklärte Maaßen. Es sind harte, intensive März-Wochen für den BVB aufgrund der Vielzahl an Spielen.

Im intensiven März geht es für den BVB am Mittwoch in Bonn weiter

Die Borussen halten mit dem 2:0-Erfolg gegen Lippstadt den Abstand zum Konkurrenten RW Essen, der nach zähen 45 Minuten noch einen souveränen 4:0-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach II einfuhr. Schon am Mittwoch geht es für die Borussia weiter. Dann trifft der BVB auswärts auf den Bonner SC. Spüren die Spieler die Belastung schon?

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Regionalliga West, 31. Spieltag: BVB II – SV Lippstadt 2:0 (1:0)

„Unser Training ist gut getaktet. Wir bekommen hier viel Pflege und Regeneration. Am Ende muss jeder auf seinen Körper hören. Irgendwann wird uns aber die Kraft ausgehen. Dann muss man über seinen Schatten springen und immer einen Schritt mehr machen“, so Maloney. Eine Ansage, die weitere engagierte BVB-Auftritte erwarten lässt.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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