"Manchmal ist es eigenes Unvermögen"

Kullmann im Interview

DORTMUND Die Fakten sind eindeutig: In 13 Punktspielen der 3. Liga erzielte BVB II-Stürmer Christopher Kullmann keinen einzigen Treffer. Den Sturz vom Thron eines Torjäger zur „Nullnummer“ in Schwarzgelb zu verkraften, ist eine harte Prüfung. Der 23-jährige BVB-Profi spürt das. Unterkriegen lässt er sich nicht.

von Von Harald Gehring

, 22.10.2009, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bänderriss: Christopher Kullmann (r.).

Bänderriss: Christopher Kullmann (r.).

Nein, so ist das nicht. Als Stürmer muss man auch Zeiten überstehen, in denen es nicht so läuft. Ich mach‘ mir da jetzt keinen Kopf. Wichtig ist, für den Erfolg der Mannschaft zu spielen und zu arbeiten.

Für das Lob kann ich mich nur bedanken. Aber Fußball ist ein Tagesgeschäft, da kann sich alles schnell ändern. Es hilft einzig und allein voll durchzuziehen, das eigene Spiel zu machen.

Im Spiel darf man sich nicht an einzelnen Situationen festhalten. Die Pfostentreffer waren schon übel. Aber das schnelle 0:3 vor der Pause war noch viel schlimmer.

Mein Tor zum 1:0. Das würde mir schon reichen. Wir werden so ins Spiel gehe, als ginge es um alles.

In diesem Jahr ist jedes Spiel wichtig, das muss allen klar sein. Aber wir haben fast immer und fast überall gut mitgehalten. Nur die Punkte fehlen. Das muss sich im Spiel gegen die Bayern ändern. Wir schaffen das!

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